Friedrichshofen weiter in der Warteschleife
Ingolstadt (reh) Die Friedrichshofener müssen weiter auf eine Lösung ihrer Verkehrsproblematik warten. Der Bezirksausschuss stellte das Thema Anbindung des Klinikums an die Ochsenmühlstraße in seiner jüngsten Sitzung zurück. Die Mitglieder fühlen sich nicht ausreichend informiert für eine Entscheidung.
Im neuen Jahr will der Ausschuss dann in einer nicht-öffentlichen Arbeitssitzung das weitere Vorgehen beraten. "Dann nehmen wir das Thema in einer der nächsten Sitzungen wieder auf die Tagesordnung." Ob es bereits in der nächsten im Februar sein wird, bezweifelt der BZA-Vorsitzende allerdings. "Wenn ich ein Thema behandele, dann will ich es auch in der Sitzung zum Abschluss bringen – das ist zumindest meine Meinung", sagte Mühlberger.
In einer Sitzung im Juli und auch am Dienstagabend hatte sich der BZA mehr als eineinhalb Stunden lang um die Anbindung des Klinikums an die Ochsenmühlstraße diskutiert. Oder kommt eine Verlängerung der Levelingstraße und damit ein Bypass für die viel befahrenen Bundesstraße, wie sich das die FBI wünscht? "Da vermischen sich in der Diskussion einfach alle Themen. Und irgendwann dreht sich alles im Kreis", klagte Mühlberger. Der Vorsitzende versuchte mehrmals, die Argumentationen auf das eigentliche Thema Ochsenmühlstraße und Klinikum zu lenken – jedoch nicht mit dem gewünschten Erfolg. Stattdessen ging es auch um Flächennutzungspläne oder Baugebiete. "Das war dann an diesem Abend, in diesem Rahmen nicht mehr zu lösen."
Besonders da sich die Ausschussmitglieder nicht genügend informiert fühlten. Das Klinikum hatte Zahlen vorgelegt, nach denen man auf eine Belastung der Straßen schließen wollte.
"Aber die Zahlen waren einfach nicht aussagekräftig genug", sagte Mühlbauer. Neben Informationen über Mitarbeiter und Patienten hätte der BZA beispielsweise auch etwas über die Besucherzahlen wissen wollen. "Da hieß es, da brauche es eine Verkehrszählung – und die wäre zu teuer." Sicherlich eine der Informationen, die die Friedrichshofener in ihren Fragenkatalog an die Stadt aufnehmen werden.
Von Christian Rehberger
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