Schmatloch
Ingolstadt
Entwickelt wurde die Idee von Audi. „Audi hat das Projekt vorgegeben, das es schon gab. Wir haben es dann verfeinert und den Ball sozusagen gefangen, den man uns zugeworfen hat“, so die beiden Gründer.

Schmatloch
Ingolstadt
Mit viel Liebe und Kreativität haben sie das ehemalige Wohnhaus, das – eingepfercht zwischen den Industriebauten und Bürokomplexen von Audi – wie ein verwunschener Garten wirkt, in ein Kreativlabor verwandelt. Mit einem Gastroraum samt Bar, mit Kreativzimmern, in die sich Audianer zum Arbeiten zurückziehen und mit Kollegen anderer Abteilungern treffen können. Und mit einer Liegelandschaft aus alten Paletten im Garten des gut 2000 Quadratmeter großen Geländes. Es ist alles ein wenig anders, etwas unkonventioneller, etwas entspannter. Etwas faszinierender auch. Und genau das ist es, was Audi sich gewünscht hat mit dieser kleinen grünen Oase mitten im Meer aus Beton.

Schmatloch
Ingolstadt
Heute bereits geht das „Co:Lab by District Five“ zum Regelbetrieb über und will die kreativen Köpfe von Audi anziehen mit einem Konzept, das nicht weniger kreativ erscheint. „Wir wollen zeigen, dass wir die Kreativen auf dem Werksgelände sind und wir wollen die Kreativen an uns binden“, sagen Tobias Stehle und Michael Menrad, die sich längst mit dem Gedanken tragen, nicht nur das vorübergehend geschlossene Lokal in der Donaustraße, das im Dezember auf der anderen Straßenseite wieder eröffnet, weiter zu betreiben, sondern noch zusätzliche Locations zu suchen. Expansion ist in jedem Fall geplant, sagen sie. Und das auf Ingolstadt beschränkt. „Wir sind eben Ingolstädter.“

Schmatloch
Ingolstadt
Jetzt aber wollen sie erst einmal mit ihrem neuen „Co:Lab by District Five“ an der Hindemithstraße beweisen, wie gut das Co-Working-Prinzip funktionieren kann und wie die Kreativität der Betreiber vielleicht auch auf die Gäste mit den vier Ringen abfärbt, wenn sie, dem Kasernenzwang entfliehend, ist dieser unkonventionellen Kaffee-Oase ihren Ideen freien Lauf lassen.