Kurden marschieren zu Demonstration nach München
Eberl
Die Demonstranten haben drei Kernforderungen: "Freiheit für Abdullah Öcalan", "Stoppt den türkischen Staatsterror" und "Freiheit für Kurdistan". Auf T-Shirts, Transparenten und Fahnen prangten Porträt-Abbildungen von Öcalan, einem in der Türkei in Haft sitzenden Führer der in der EU als Terrororganisation eingestuften kurdischen Arbeiterpartei PKK.
 
Die etwa 50 Demonstranten trafen sich am Sonntagmorgen in Ingolstadt. Auch die Ingolstädter Bundestagsabgeordnete Eva Bulling-Schröter (Linke) stieß zur Gruppe. Die Demonstranten machten sich dann durch die Stadt auf den Weg in Richtung Süden. Als nächste Station ist Pfaffenhofen vorgesehen, wo für den Sonntagabend eine Kundgebung geplant ist. Am Montag will die Gruppe bis Haimhausen laufen. Am Dienstag geht es dann weiter zum Odeonsplatz in München. Dort ist eine Kundgebung geplant.

Die Polizei kündigte am Freitag auf Nachfrage an, die dreitägige Aktion komplett begleiten zu wollen, um zum einen Unfällen vorzubeugen, aber auch um bei eventuellen Gegenveranstaltungen von Kurdengegnern eingreifen zu können. Initiator der Kundgebung soll ein Münchner mit deutschen Wurzeln sein.