Bürgermeister Benedikt Bauer berichtete dem Gremium, dass das Planungsbüro im Bereich der Haustechnik keine Schwierigkeiten sehe; auch der Brandschutz sei relativ unproblematisch zu lösen. Im Zuge der Gestaltung der Außenanlagen werde das alte Feuerwehrhaus wohl weichen müssen, vor allem wegen der Angleichung der Geländehöhe zur Gestaltung des barrierefreien Zugangs zum Neuen Rathaus. Für das erforderliche Schadstoffgutachten liege der Gemeinde bereits ein Angebot in Höhe von rund 6300 Euro vor; die Abrechnung erfolge nach Aufwand.

Um eine einwandfreie Statik gewährleisten zu können, sei die Dachkonstruktion zu verstärken. Boden und Dach könnten im Zuge der energetischen Sanierung einfach gedämmt werden, Fenster und Türen würden ohnehin neu eingebaut, und die Außenwände seien durch die Aufbringung eines Dämmputzes gut zu isolieren.

Zur Energieversorgung wurde - auch wegen des geringen Platzbedarfs - Erdgas favorisiert. Bei der Lüftung wolle man eine sogenannte Hybridlösung verwirklichen, da diese punktuell gesteuert werden könne. Bei der Elektroplanung werde ein Unterflurkanalsystem eingebaut, da hier der Aufwand am geringsten sei. Die Zugangsregelung zum Gebäude werde man mit einer elektronischen Schließanlage umsetzen.

Zum Bahnhofsgebäude in Tauberfeld hatte ein Treffen mit Vertretern der Regierung und der Verwaltung stattgefunden. Bei einer Umbaumaßnahme wären 60 Prozent der anrechenbaren Kosten förderfähig. Genauere Zahlen müssten hier noch geliefert werden, weshalb kein Beschluss gefasst werden konnte. Einstimmig entschieden wurde, dass die Firma Eckert mit der Planung der Parkplätze betraut werden soll.

Im Zuge der 10. Änderung des Flächennutzungsplans wurde einstimmig beschlossen, dass die Fläche "Angeräcker" als Wohnbaufläche herausgenommen wird. Die Fläche "Röthelfeld" in Tauberfeld wird als Wohnbaufläche aufgenommen.

Da die Wartung der Straßenbeleuchtung im Vierjahresturnus heuer wieder fällig ist, bot der Energieversorger der Gemeinde die Umrüstung auf 22-W-LED Beleuchtung an. Da der Stromverbrauch seit der letzten Umrüstung deutlich zurückgegangen sei, werde man die Leuchtmittel erneut austauschen, um hier nicht nur Geld zu sparen, sondern gleichzeitig auch den Kohlendioxidausstoß deutlich zu verringern. Der Beschluss erfolgte einstimmig.

Von mehreren Bürgern war angeregt worden, im Außenbereich der Aussegnungshalle am neuen Friedhof eine zusätzliche Verglasung anzubringen. Der Gemeinderat beschloss schließlich mit 11:4 Stimmen, dass die Machbarkeit dieser Maßnahme geprüft werden sol.

Der Heimat-, Soldaten- und Kriegerverein Buxheim (HSKV) wurde einstimmig mit der Sanierung der Maria-Hilf-Kapelle beauftragt. Bürgermeister Benedikt Bauer lobte das "großartige Engagement" des HSKV und sicherte gleichzeitig auch im Namen des Gremiums die Übernahme der geschätzten Kosten in Höhe von rund 10 000 Euro zu.

Geschlossen sprach sich das Gremium für die Fortführung der Renaturierung des Schutterflutkanals aus. Die Kosten hierfür trägt das Wasserwirtschaftsamt. Der derzeitige Pächter der betroffenen Fläche sei mit der Maßnahme einverstanden, der Pachtvertrag werde dementsprechend angepasst, so der Rathauschef.

Mit einstimmigem Beschluss sprachen sich die Ratsmitglieder dafür aus, die beschränkte Ausschreibung zum Bau einer Pump-Track-Anlage auf den Weg zu bringen. Die Gesamtkosten für die Erstellung der Anlage belaufen sich auf etwa 90 000 Euro, die Gemeinde kann dafür eine Zuwendung von 38 910 Euro erwarten.

Die Gemeinde gab auf der Sitzung außerdem als Nachbar einstimmig ihre Zustimmung zur Aufforstung einer privaten Fläche.

Der Bürgermeister informierte das Gremium schließlich noch über die Abholung des neuen Mannschaftstransportwagens für die Freiwillige Feuerwehr Tauberfeld sowie über die offizielle Eröffnung des Jugendtreffs in Buxheim, die am Samstag, 24. Februar, um 14 Uhr stattfinden wird. Zu dieser Eröffnung sind auch die Bürgerinnen und Bürger eingeladen.