Für die Partei für Franken kann es da nur eine Konsequenz geben: der Rücktritt der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). Auftrag von "Invest in Bavaria" sei es, Wirtschaftsansiedlungen in ganz Bayern zu betreuen und vermitteln, so "Die Franken". Parteivorsitzender Robert Gattenlöhner kommentiert die Zahlen wie folgt: "Von 2006 bis 2015 hat "Invest in Bavaria" in Oberbayern 503 Neuansiedlungsprojekte von Unternehmen betreut und dabei 6331 Arbeitsplätze geschaffen. Im gleichen Zeitraum waren es in Franken nur 97 Projekte und 1731 neu geschaffene Arbeitsplätze". Diese Zahlen seien ein weiterer Beleg für die Benachteiligung Frankens gegenüber Oberbayern, stellt Gattenlöhner fest. Es sei ja "nichts Neues", dass die CSU "sehr oberbayernlastig" ist, aber unter der Oberbayerin Aigner habe sich der Trend "sogar noch weiter verstärkt." Der Parteichef aus Roth lässt wieder Zahlen sprechen: "Seit 2013, also seitdem Ilse Aigner Bayerische Wirtschaftsministerin ist, hat "Invest in Bavaria" in Oberbayern 2039 Arbeitsplätze über Neuansiedlungen von Unternehmen vermittelt. In ganz Franken waren es im gleichen Zeitraum nur 228. Die Zahlen für Oberfranken und Unterfranken sind dabei vernichtend." In drei Jahren seien durch "Invest in Bavaria" nur drei Arbeitsplätze in Oberfranken und vier Arbeitsplätze in Unterfranken geschaffen worden. "Diese Zahlen", so Gattenlöhner weiter, "sind selbsterklärend und müssen nicht weiter kommentiert werden." ‹ŒHK/mes