Meyer, Monika, Roth
Hilpoltstein

Ein wehrhaftes Schild basteln und einen Wikingerhelm auf den Kopf aufsetzen. Das waren zunächst die Grundvoraussetzungen, um mit Elisabeth Dietz, der Leiterin der Spielkiste, auf große Fahrt zu gehen. Die ersten 20 Kinder, die am schnellsten gebastelt hatten, formierten eine Gruppe in Form eines Schiffs und fuhren los.

„Wir ziehen über das Meer“, kündigte Elisabeth Dietz an. Und wie es sich für Wikinger gehört, gab es einige Abenteuer überstehen. Mitten im Wald tauchte der schreckliche Sven auf und sperrte die Kinder in ein „Verlies“. Dafür hatte sich der Jugendreferent der Stadt eigens in ein Wikingerkostüm geworfen.

Meyer, Monika, Roth
Hilpoltstein

Das Verlies war nicht das einzige Hindernis, das es zu bewältigen galt. Die Spielkistenfrauen hatten auch einen Sautrog vorbereitet, der auf Papprollen von einem Ende der Wiese im Wald zum anderen gerollt werden musste. Dort wurde der Trog mit – leeren – Bierfässern gefüllt und wieder zurückgebracht.

Meyer, Monika, Roth
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Auf der imaginären Seereise gab es schöne Momente. Gleich zu Beginn durften die kleinen Wikinger papierene Schatzkisten basteln und nach einem Geschicklichkeitsspiel in einer großen mit Sand gefüllten Schatzkiste nach Edelsteinen und goldenen Muscheln wühlen.

Die letzte Hürde musste dann kurz vor dem Zielhafen überwunden werden: Hier stand der dänische Zoll parat und wollte den Kindern einen gut Teil des erbeuteten Schatzes abnehmen. Für die gut 100 Kinder war es ein aufregender Nachmittag mitten in den Ferien.