Siegfried Heilig, ein guter Freund des Protagonisten der Ausstellung, Franz Rosenbach, und ebenfalls Sinto, entging 1943 dank der Courage seiner Großmutter nur knapp der Deportation. Es wird berichtet, wie es seiner Familie gelang, zwei Jahre lang unbemerkt an verschiedenen Orten Brandenburgs zu überleben.

Birgit Mair führt seit zwei Jahren Zeitzeugengespräche mit Holocaust-Überlebenden. 2009 konzipierte sie die Ausstellung „Vom Arbeitsplatz abgeholt – als arbeitsscheu abgestempelt.“ Anhand eines bilderreichen Vortrages wird sie das Leben von Franz Rosenbach Revue passieren lassen und die Erzählungen von Siegfried Heilig in den historischen Kontext einbetten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen aus dem Publikum sowie zur Besichtigung der Ausstellung. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es unter Telefon (0 91 71) 9 89 83 14.