Kein Grund für schlechte Laune: Der Bairisch Diatonische Jodelwahnsinn vertreibt nach dem Fasching garantiert jeden Frühjahrsblues.
Kulturfabrik Roth
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Beim Jodelwahnsinn war Volksmusik schon immer in - aber immer in ihrer anarchischen Variante. Deshalb können Gründer Otto Göttler und seine Kollegen auch alles, vom Landler bis zum Rap. Angepasst war die bayerische Musikkabarettgruppe, die es seit über 30 Jahren gibt, eh noch nie. Auch in der neuen Besetzung mit den Allroundmusikern Wolfgang Neumann und Petra Amasreiter.

Akustische und elektrische Gitarren, Ukulele, Mandoline und Zither, Geige, Tuba und Blockflöte, singende Säge und natürlich die namensgebende diatonische Ziach - eine faszinierende Instrumentierung, die sofort Festzeltstimmung aufkommen lässt. Doch nur im ersten Moment, denn schnell wird klar: Beim Jodelwahnsinn ist mehr als Gaudi angesagt, hier geht's zur Sache, politisch, frech und aufmüpfig. Aber immer musikalisch virtuos verpackt. Nur so ist er zu ertragen, der Weltschmerz. Mit einem Funken Humor und einem lodernden musikalischen Riesenfeuerwerk. Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn: Der Name ist eben Programm.

Trübe Stimmung ade, denn "Erlaubt ist, was gefällt", beim Rother Poetry Slam, der tags zuvor, am 22. Februar, stattfindet. Längst sind die aktuellen Helden der Dichtung vom kleinen Keller der 1990-Jahre auf die großen Bühnen gezogen. Auch zum Slam in der Kulturfabrik pilgern zu jeder Ausgabe mehr Begeisterte.

Lissy Aumeiers Damensalonorchester
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Um die trübe Stimmung der dunklen Jahreszeit zu vertreiben, ist der keltische Klangkosmos wie geschaffen. So ist das wohl bekannteste Folkfestival des Landes, das Irish Spring Festival, auch in seiner 18. Ausgabe das bewährteste Rezept gegen den Winterblues. Am Montag, 26. Februar, werden drei Bands mit schwungvollen Tanzrhythmen, gesungenen Balladen, mit traditionellem und zeitgemäß gefärbtem Folkpop ihr Publikum begeistern.

Ebensolch große Begeisterung, wenn auch bei einem anderen Publikum, erweckt hierzulande seit etlichen Jahren das Chiemgauer Volkstheater, eines der erfolgreichsten Fernseh- und Tourneetheater, das auch regelmäßig in Roth gastiert. Am Freitag, 2. März, ist der Dreiakter "Der Kartlbauer" unter der Regie der Volkstheaterchefin Mona Freiberg, die auch selbst auf der Bühne steht, zu sehen. In dem Schwank dreht sich alles um den Jungbauern Martin Kirchbauer, gespielt von Publikumsliebling Tom Mandl, der aus Liebeskummer dem "Kartln" verfallen ist, beinahe Haus und Hof verspielt und darüber hinaus gar noch eine hässliche Großbauerstochter (Simona Mai) ehelichen soll. Gottseidank sind da noch Martins Schwester (Kristina Helfrich), Knecht Gustl (Max Held) und die hübsche Aushilfe Christl (Nicola Pendelin).

Irish Spring Festival
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Es bleibt auch am Samstag, 3. März, bayrisch. Bayerns einziges Damensalonorchester wurde von der Oberpfälzer Kabarettistin Lizzy Aumeier mit dem Namen "Lilienweiß" gegründet. Jetzt treten die vier studierten Musikerinnen zusammen mit der ausgezeichneten Kontrabassistin Lizzy Aumeier als "Die Weißen Lilien" auf, ein einzigartiges Damenorchester, das nicht nur wunderbar virtuos spielt, sondern auch die Geheimnisse weiblicher Legenden kennt. Eingebettet in die schönsten Melodien der Salonmusik erfährt man Neuigkeiten und Gerüchte über Mata Hari, Marie Curie, Marie-Antoinette und Zarah Leander. Die Damen bieten ein einzigartiges Spektakel mit großartiger Musik, Situationskomik und vielen Überraschungen. Bereits ausverkauft ist Michael Mittermeiers Sparringsrunde "Lucky Punch" am 27. Februar und der Auftritt von Monika Gruber am 8. März in der Mehrzweckhalle Roth.

Noch Karten gibt es dagegen für die Rother Bluestage von 17. bis 25. März in der Kulturfabrik und den Nebenbühnen Gasthaus Linde, Galaxy Bar Lounge und erstmals im Schwanensaal. Karten für alle Veranstaltungen in der Kulturfabrik und zu den Bluestagen gibt es in der Geschäftsstelle des Hilpoltsteiner Kurier, Siegertstraße 2, in Hilpoltstein. Fragen zum Vorverkauf werden unter Telefon (09171) 848-714 beantwortet.

Michl Müller kommt 2019 nach Roth

Roth (HK) Michl Müller gastiert am Samstag, 4. Mai 2019, mit seinem Programm "Müller… nicht Shakespeare!" in Roth. Karten für seinen Auftritt in der Mehrzweckhalle sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich. In seinem neuen Programm nimmt der fränkische Kabarettist Michl Müller wieder Aktuelles aus Politik und Gesellschaft aufs Korn. Karten für das Gastspiel des selbsternannten "Dreggsagg" gibt es in der Geschäftsstelle des Hilpoltsteiner Kurier, Siegertstraße 2, in Hilpoltstein. Fragen zum Vorverkauf werden unter Telefon (09171) 848-714 beantwortet.