Im August 2014 erfuhr die Weltöffentlichkeit von den Yeziden und ihrem tragischen Schicksal. IS-Kämpfer gingen mit unerbittlicher Härte gegen Angehörige der Religionsgemeinschaft im Irak vor. Mehr als 400 000 Yeziden flohen aus dem Sinjar in die Autonome Region Kurdistan im Norden des Landes. Ihre Jahrtausende alte Geschichte ist eine Geschichte von Verfolgung und Vertreibung, sie ist jedoch auch Teil der Geschichte des kurdischen Volkes, denn Yeziden sind Kurden. Der Vortrag von Aslan Kizilhan findet auf Initiative von "Roth ist bunt" im Markgrafensaal von Schloss Ratibor, Hauptstraße 1 in Roth, am Freitag, 17. November, um 19.30 Uhr, statt. Die Ausstellung zum Thema kann man im Seckendorffschloss in der Hilpoltsteiner Straße 2 a vom 16. November bis 15. Dezember besichtigen.