Chefarzt Thomas Strube wird gemeinsam mit seinen Hauptoperateuren im Detail darüber informieren, wie endoprothetische Operationen an Knie- und Hüftgelenken durchgeführt werden. Von jeher bietet die Kreisklinik alle klassischen Operationen der Hüft- und Kniegelenke, bei alters- oder belastungsbedingter Abnutzung, aber auch bei Gelenksfehlbildungen an. 2013 wurde die Messlatte für die Qualität der orthopädischen Operationen wesentlich höher gelegt. Die unfallchirurgische Abteilung wurde erfolgreich als Endoprothetikzentrum (EPZ) zertifiziert.

"Das besonders Erfreuliche am Ergebnis unserer Hüft- oder Knieoperationen ist es, dass durch den Einsatz eines künstlichen Gelenks für den Patienten ein hohes Maß an Schmerzfreiheit und eine verbesserte Mobilität erreicht werden kann", so der Chefarzt. "Damit geben wir dem Patienten ein großes Stück seiner Lebensqualität wieder zurück".

Der Weg hin zur Operation, die Operation selbst und die gesamte medizinische, pflegerische und physiotherapeutische Behandlung nach der Operation sind laut Strube detailliert festgelegt und werden bei Bedarf dem Gesundheitszustand des Patienten angepasst. Bereits vor der Operation werde die Endoprothese bei jedem Patienten individuell mit einer speziellen Röntgenaufnahme und einem speziellen Computerprogramm berechnet und angepasst. Der Einsatz moderner Computernavigation biete einen erheblichen Gewinn an Genauigkeit bei der Einsetzung des Gelenks.

Dem Hauptoperateur komme im gesamten Geschehen eine zentrale Rolle zu. Er stehe mit dem Patienten im ständigen Kontakt und behalte den Genesungsprozess genau im Auge. Ob Ärzte, Pflegende, Physiotherapeuten oder die Mitarbeitenden des Sozialdienstes, sie würden sich dabei um die Versorgung des Patienten bemühen.

Ziel aller Beteiligten sei es, die Patienten bereits vor der OP vorzubereiten und die komplikationsfreie Behandlung in der Klinik bis zur Weiterverlegung in eine Rehabilitationseinrichtung oder einer Entlassung nach Hause sicherzustellen.