Allein dafür müssen nach Berechnung des Baureferats knapp 50 000 Euro aufgewendet werden. Insgesamt müsse man für die Beseitigung des Traditionsbaus mit Kosten von annähernd einer halben Million Euro rechnen, hieß es von Seiten der Rother Bauverwaltung. Beginn der Arbeiten soll am Montag, 19. Februar, sein. Aller Voraussicht nach werde der Abriss höchstens sechs Wochen dauern.

Vor allem aufgrund der absehbaren Schadstoffbelastung der Halle und der zahlreichen Fledermausquartiere unter der Holzverkleidung sei nach der Entkernung ein vorsichtiger lagenweiser Gesamtabbruch vorgesehen. Danach soll die Fläche so hergestellt werden, dass künftig ein Festzelt aufgestellt werden kann. Dessen Größe werde zwischen 1500 und 2800 Quadratmetern liegen. Das Festzelt soll allerdings quer zur jetzigen Stadthalle stehen. Von den dortigen Bäumen werden die meisten erhalten bleiben. Auch dort werden Fledermäuse vermutet. Aufgrund artenschutzrechtlicher Vorschriften müssen der Abbruch und das Fällen der Bäume von einem Biologen begleitet werden.

Verschiedene Entrümpelungsarbeiten werden voraussichtlich noch in diesem Monat beginnen. Am 1. Februar findet dann in der Stadthalle eine Abschiedsparty statt, bei der die letzten Einrichtungsgegenstände versteigert werden.