Seibold würdigte die besonderen Verdienste Kauschkas. Ihren Rückzug aus der Vereinsführung nannte er einen "personellen Umbruch", der bis dato mit der vergeblichen Suche nach einem Vorsitzenden eine spürbare Lücke hinterlassen habe. Seibold dankte in diesem Zusammenhang Ingrid Merlein, die sich als zweite Vorsitzende tatkräftig und erfolgreich um den Verein kümmere. So erfreue sich der Verein einer "guten Zusammenarbeit im bestehenden Vorstand" und könne stets auf das beeindruckende Engagement zahlreicher Mitglieder bauen.

Als Beleg nannte er das Brotbackfest, die Attraktivität des Vereinsplatzes, die erfolgreiche Mitgestaltung des Kartoffelmarktes, die dank unermüdlicher Pflege von Franz Dittenhofer so gut gedeihende Streuobstwiese und den vorbildlichen Zustand des Lehrgartens, um den sich vor allem Ingrid Merlein, Hannelore Misch und das Ehepaar Hannelore und Karl Leikam kümmern.

In seinem Ausblick regte Ludwig Seibold die nach mehrjähriger Pause erneute Teilnahme des Vereins beim Kirchweihzug an. Ferner begrüßte er das Angebot des Volksbildungswerkes zur Durchführung eines vierteiligen Yogakurses auf dem Vereinsfestplatz und plädierte auch für die Fortführung des so heiteren Ostereiersuchens. Seibold bat zugleich um weiteres Zupacken im Lehrgarten, bei der Streuobstwiese und am Festplatz sowie bei anstehenden Vereinsveranstaltungen. Zum Abschluss betonte Bürgermeister Thomas Schneider den hohen Stellenwert des Vereins bei der Heimatpflege in kultureller und praktischer Hinsicht.