Zudem unterstützten die Polizeiinspektionen die Schwerpunktaktion mit knapp 250 Geschwindigkeitsmessungen mit Handlasermessgeräten an rund 470 verschiedenen Örtlichkeiten. Es wurden über 280 000 Fahrzeuge erfasst. Davon hielten sich rund 10 500 Kraftfahrzeugführer nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit. Dies entspricht einer Beanstandungsquote von 3,7 Prozent.

Am auffälligsten war ein 27-jähriger Motorradfahrer, der auf einer Bundesstraße bei Ansbach mit 183 km/h bei erlaubten 80 von einem Radarmessgerät erfasst wurde. Den Zweiradfahrer erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 1200 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte.

Auf einer Kreisstraße in Zirndorf erfassten Beamte mit dem Handlasermessgerät einen 23-Jährigen, der bei erlaubten 80 km/h mit 168 Sachen unterwegs war. Auch gegen ihn wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet (600 Euro, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot).

Neben den Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Polizeibeamten 65 weitere Verstöße fest. Hierbei handelte es sich um 58 sonstige verkehrsrechtliche Verfehlungen und sieben Strafanzeigen. Bei den Strafverfahren waren in fünf Fällen Fahrer ohne erforderliche Fahrererlaubnis unterwegs. Ein Fahrer stand unter Drogeneinfluss und hatte auch noch Nachschub dabei.