Im Eingangsbereich des Maximilianeums in München überreicht Landtagsabgeordneter Volker Bauer die Auszeichnung an Otto Götz.
Im Eingangsbereich des Maximilianeums in München überreicht Landtagsabgeordneter Volker Bauer die Auszeichnung an Otto Götz. Die Jagdhornbläser der Jägervereinigung Roth-Schwabach, die ebenfalls den Landtag besuchten, lassen anschließend für den Geehrten eine Fanfare erklingen.
Schmitt
Landkreis Roth
Götz war von 1992 bis 2008 Chef der Innung und hat sich in dieser Zeit vor allem für einen zweiten Berufsschulstandort eingesetzt.

Nach langwierigen Verhandlungen wurde dieser Stadtort 1999 an der Rother Berufsschule eingerichtet. Dort und in Rothenburg werden bis heute Land- und Baumaschinen-Mechatroniker aus ganz Mittelfranken unterrichtet. Das Berufsbild hat in der Amtszeit von Götz als Obermeister einen tiefgreifenden Wandel durchgemacht, zu dem der Haager Unternehmer laut Bauer entscheidend beigetragen hat.

Zunächst sollte der Beruf des Landmaschinenmechaniker völlig aus dem Tableau verschwinden. Und die Industrie war nicht mit einer Erweiterung einverstanden. Das wollte Otto Götz nicht hinnehmen. In zähem Kampf an der Seite zahlreicher Mitstreiter bis hin zum Präsidenten des Industrie- und Handelskammertags, Hans-Peter Stihl, erreichte Götz, dass das Berufsbild erweitert und damit überlebensfähig wurde. Dazu habe er sogar persönlich mit Stihl in Essen gesprochen. "Er verstand das Problem und hat mit uns gekämpft", erinnert sich Otto Götz.

Letztendlich habe man so erreicht, dass sich die Berufsgruppen der Land- und Baumaschinenmechaniker zusammengeschlossen haben, um die Zukunft des Berufs zu sichern. Für Otto Götz erklang im Maximilianeum sogar eine Fanfare. Die Jagdhornbläser der Jägervereinigung Roth-Schwabach waren mit nach München gekommen, um dort für Götz und eine Besuchergruppe Bauers aus dem Landkreis Roth aufzuspielen.