Hilpoltstein: Wieder kulinarisch auf Tour
Die Vertreter der KABS-Gemeinden werben auf der Freizeitmesse Nürnberg für die neue KuliNaTour - eine Genussstraße durch den westlichen Landkreis Roth - und präsentierten einige schmackhafte Spezialitäten von Direktvermarktern aus der Region. - Foto: Adel, Landratsamt Roth
Hilpoltstein

Dabei wurde die Genussstraße im westlichen Landkreis Roth nicht nur aufgehübscht und modernisiert. Es gebe auch neue Stationen, sagt Miriam Adel vom Regionalmanagement des Landkreises bei einem Gespräch mit unserer Zeitung. So ist in der Gemeinde Rohr, wo die 37 Kilometer lange Route im Ortsteil Regelsbach ihren Auftakt hat, auch der Hauptort mit seiner Kulinarischen Künstlermeile vertreten. Neu ist auch ein Gewinnspiel. Am Ende der Broschüre findet man dazu eine Seite mit drei Spalten, die mit 2017, 2018 und 2019 überschrieben sind. Dabei gilt es, sich von jedem der fünf Orte Rohr, Kammerstein, Büchenbach, Abenberg und Spalt jeweils einen Stempel bei einem der teilnehmenden Gasthäuser oder Direktvermarkter zu holen. Sind alle Stempel da, kann man den Abschnitt ans Landratsamt schicken und nimmt an einer Verlosung teil.

Auch wenn in der Broschüre zu den Stationen schöne Bilder samt Karte mit aktuellem Standort abgedruckt sind, gibt es nun auch Anwendungen für Smartphones, die man sich über das Geoportal des Landkreises Roth herunterladen kann.

Der Verlauf der Genussstraße entspricht weitgehend dem der ersten Auflage. So geht es nach dem Auftakt in Regelsbach ins Direktvermarkterdorf Gustenfelden, weiter nach Oberreichenbach und Kammerstein, am Heidenberg und an Kühedorf vorbei - anschließend über Neumühle, Abenberg, Dürrenmungenau, Pflugsmühle, Wernfels, Spalt und Großweingarten schließlich nach Enderndorf am Brombachsee.

In der Broschüre haben die kulinarischen Spezialitäten der Direktvermarkter und Gaststätten ihren Platz gefunden. Das Spektrum reicht von klassischen Hofläden und Biolandhöfen über die Winklermühle in Gustenfelden, die Kürbisvielfalt in Neppersreuth, eine Milchtankstelle in Haag, das Wildgehege in Kühedorf, die in der fünften Generation geführten Brauerei in Barthelmesaurach und den Biergarten der Pflugsmühle bis hin zu Eis vom Werzinger Hof.

Darüber hinaus geht die Broschüre nicht nur auf kulinarische Genüsse ein, sondern auch auf sehenswerte Orte wie die Wehrkirche St. Georg in Regelsbach, das Wasserschloss Dürrenmungenau oder die Burg Abenberg. Ebenso gibt es Freizeittipps, es wird über Künstler und Kunsthandwerker informiert und die Veranstaltungshöhepunkte in den jeweiligen Orten werden vorgestellt.

"Der Sinn ist allerdings nicht nur, einen schönen Prospekt zu machen", sagt Landrat Herbert Eckstein. Sondern es gehe darum, dass die Direktvermarkter Unterstützung bekommen. Deswegen achte man beim Landkreis auch darauf, dass die Angaben aktuell seien und Öffnungszeiten stimmten.

Gedacht sei die Route in erste Linie dafür, die Stationen mit dem Auto anzufahren, so Miriam Adel. Aber man könne auch Etappen mit dem Fahrrad bewältigen oder zu Fuß. An einem Tag schaffe man die Tour sowieso nicht. Wichtig ist Adel auch der Hinweis, dass die Route nicht nur für Touristen sei. "Das ist auch etwas für Landkreisbürger."