Auch aus vielen anderen Landkreisgemeinden kamen Bürger nach Hilpoltstein gefahren, um ihren Unmut zu diesem Thema mit ihrer Unterschrift zu zeigen.

Wenn 25 000 Unterschriften zusammengekommen sind, werden diese als Antrag zur Zulassung eines Volksbegehrens eingereicht. Michael Greiner, Fraktionssprecher der Freien Wähler im Hilpoltsteiner Stadtrat glaubt, dass diese Zahl bald erreicht sein wird. "Die Leute interessieren sich dafür und sehen die Ungerechtigkeiten der Strabs. Wenn die Mindestzahl aber deutlich überschritten wird, so wird der Druck, etwas zu ändern, umso größer", sagt Greiner. Er fordert deshalb die Bürger auf, weiterhin zahlreich zu unterschreiben.

Für das eigentliche Volksbegehren müssen sich dann innerhalb von zwei Wochen zehn Prozent der Stimmberechtigten in Bayern in öffentlichen Abstimmungsräumen eintragen.