"Schuld" ist ein defektes Kabel, das die Telekom reparieren müsste. Und das ist etwas aufwendiger: "Es verläuft unterirdisch, deshalb muss eine Baufirma engagiert werden", sagt der 70-Jährige. Da das bisher nicht passiert sei, habe er selbst versucht, eine Firma kommen zu lassen, aber die Angestellten dort hätten nur abgewunken. "Da ist die Telekom zuständig, hieß es und dass sie solche Geschichten schon kennen." Besonders ärgert Básonyos, dass ihm die Telekom keinen Zeitpunkt für die Reparatur nennen könne, "nicht mal einen ungefähren". Im Gegensatz zum Telefonanschluss funktionieren die Abbuchungen vom Konto reibungslos. Ärgerlich sei das Ganze auch aus beruflicher Sicht. "Ich trage Zeitungen in drei Dörfern aus und muss erreichbar sein." Vielen Leuten habe er damals seine Festnetznummer gegeben.

Auf Anfrage unserer Zeitung geht es dann doch recht flott, repariert ist das Kabel noch nicht, obwohl gestern ein Servicetermin stattfand. "Bedauerlicherweise konnte der Techniker heute den Anschluß nicht instandsetzen, da offenbar ein Kabel außerhalb des Hauses defekt ist", heißt es in einer E-Mail der Telekom am Freitag. Der Fehler müsse nun lokalisiert werden. Außerdem habe man die Rückerstattung der Grundgebühr angeboten, über weitere Kulanz wolle man nach "erfolgreicher Entstörung" reden.