Exakt 57 872 Übernachtungen haben die Beherbergungsbetriebe in der Kommune im Zeitraum von Januar bis September registriert. Das ist eine Steigerung um 18,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum - der im Übrigen auch nicht schlecht gelaufen war. Die Steigerung bei den Gästeankünften fiel mit 20,4 Prozent sogar noch größer aus. Der Gast bleibt im Schnitt 1,2 Tage, eine Dauer, die wie festgemeißelt erscheint. "Wir sind eine Kurzzeitdestination", bilanzierte Preischl, "so nimmt uns der Kunde wahr."

Er führte das Plus im Wesentlichen auf drei Ursachen zurück: Urlaub in Deutschland sei angesagt, nachdem die Türkei gerade wenig attraktiv erscheint und andere Flecken der Welt von Terror bedroht sind. So hätten auch der Naturpark Altmühltal mit einem Übernachtungsplus von 2,5 Prozent bis September und das Fränkische Seenland (plus 6,8 Prozent) von diesen Gegebenheiten profitiert. Darüber hinaus habe es zuletzt endlich einmal keine Autobahnbaustelle gegeben. Und zum Schluss wirke sich sicherlich auch die rege Tätigkeit der Touristiker auf Messen in ganz Deutschland aus, wie Thimm rekapitulierte - wenngleich dieser Effekt nicht messbar sei.

Hinzu kommen Großveranstaltungen wie der Challenge-Triathlon, der im gesamten Landkreis für volle Hotels und Pensionen sorgt, und nicht zuletzt der Trachtenmarkt in Greding, der im kommenden Jahr bereits seine 25. Auflage erlebt.

Ein gutes Image in der Region beschert der Stadt auch der Altmühl-Jura-Halbmarathon, den die Regionalinitiative in Kooperation mit der Stadt und vor allem mit dem TSV Greding stemmt. Am 20. Oktober 2018 findet der Wettbewerb erneut in Greding statt, obwohl eigentlich ein jährlicher Wechsel mit Beilngries vorgesehen ist. Doch verzichtet man dort darauf und der rührige TSV Greding springt wieder einmal in die Bresche. Dafür gab es ein dickes Lob vom Bürgermeister: "Wir können Triathlon."