Letztere stellt er nun bis Februar in Freystadt aus. Wer meint, es sind "gewöhnliche" Fotoimpressionen, der wird beim Betrachten staunen. Baur betreibt experimentelle Fotografie. Einen Teil seiner Fotos hat er mit bewusster Bewegungsunschärfe aufgenommen mit Belichtungszeiten bis zu sechs Sekunden ohne Stativ. Die Motive dazu hat er in der Natur gefunden, beispielsweise im Winterwald.

Weiter arbeitet er mit Fotomontagen, die er "Paradoxe Räume" nennt. Es sind räumliche Darstellungen, die er spiegelt und dreht. Die dritte Variante seiner gut 20 Ausstellungsstücke sind Aufnahmen, die er mehrfach spiegelt, verfremdet und wieder zusammensetzt.