Kein Wunder, dass nun zum Start der Vorbereitungsphase gut 100 interessierte Bürger ins Eysöldener Schützenhaus strömten. Baudirektor Wolfgang Zilker vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) in Ansbach stand ihnen Rede und Antwort.

Bürgermeister Georg Küttinger wies in seinen einleitenden Worten auf die immense Bedeutung dieser Dorferneuerung hin. Fast jeder fünfte Einwohner der Marktgemeinde Thalmässing wohne in diesen beiden Ortseilen, sagte er. Sie alle seien von einer positiven Entwicklung des Wohnumfelds betroffen.

Baudirektor Zilker gab den Bürgern einen Überblick über möglichen förderfähigen Maßnahmen, ob diese nun privat oder von öffentlicher Hand seien. Denkbare Projekte im Rahmen der Dorferneuerung seien beispielsweise die Umgestaltung von Straßen- und Wegeverbindungen sowie Plätzen, die sinnvolle Nachnutzung leerstehender Häuser, die generelle Erhöhung der öffentlichen Aufenthaltsqualität im Ort oder einfach die finanzielle Unterstützung für private Baumaßnahmen. Mit dem Büro Resch aus Gebenbach sei ein erfahrenes Planungsbüro beauftragt worden, den weiteren Prozess zu begleiten. Als nächster Schritt steht nun ein Seminar an der Schule für Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim an, im Anschluss daran werden in den beiden Dörfern Arbeitskreise gebildet und ein Maßnahmenkatalog für beide Gemeindeteile erstellt. Der Antrag zur Umsetzung dieser Maßnahmen soll laut Zilker bis Ende 2018 gestellt sein.

Nun sind die Bürger gefragt, sich mit ihren Ideen und Vorschlägen zur Dorferneuerung in Eysölden und Pyras einzubringen. An dieses Engagement appellierte auch Bürgermeister Küttinger. Schließlich gehe es um die Verbesserung des eigenen Lebensumfeldes. Er wies gleichzeitig darauf hin, dass es sich bei der Dorferneuerung um einen zeitintensiven Entwicklungsprozess handelt, der einen langen Atem erfordere. Erste Fragen der Anwesenden beantworteten der Gemeindechef und Zilker im Anschluss an den Informationsteil des Abends.