Schöll, Annamaria, Freystadt
Freystadt

Wieder hat Autor Wolfgang Uphaus eine Reihe von Laienschauspielern um sich versammelt, um seine Ideen in die Tat umzusetzen. Zur Seite steht ihm erneut sein Sohn Daniel in der Regie und in der technischen Ausführung. Der zentrale Schauplatz des neuen Werks ist die Schwarzach, in der viele tote Fische schwimmen. Es wird gemunkelt, dass Bauer Günther Meierhofer (gespielt von Robert Reichert), der mit Ehefrau Anna (Susanne Reichert) und Sohn Fritz (Stefan Closmann) auf seinem Hof wohnt, illegal Gülle in den Bach geleitet hat. Weil dem aber nicht so ist, will Bauer Meierhofer der Sache auf den Grund gehen. Dabei recherchiert er auf eigene Faust und bezahlt seine Neugier schließlich mit dem Leben.

Hier kommt Kommissar Franz Xaver Kampfhammer (Franz Rupp) ins Spiel, den die Zuschauer bereits aus den ersten beiden Filmen der Freystadt-Krimis kennen. Jetzt ermittelt er in diesem verzwickten Fall: Tote Fische in der Schwarzach, Gemauschel bei der Baulandvergabe, eine Kartelrunde, die unterschiedlicher nicht sein könnte, ein Freudenhaus, das seinen Namen alle Ehre macht, zwei Österreicher, die Schwierigkeiten haben, Freystadt zu finden, und ein Mord mit vielen Motiven – das ist die Situation, der Hauptkommissar Kampfhammer gegenübersteht. Unterstützt wird er dabei von der slowakischen Austauschpolizistin Katja Kaselovska (Carina Kobzova) und Polizist Erich Kastenmüller (Herbert Reindl).

Weitere Mitwirkende sind Bürgermeister Sebastian Heiler (Jürgen Mederer), der uneheliche Sohn des Bauern, Hans Riegelein (Matthias Rupp), Putzfrau Luise Wagenknecht (Sandra Fleischmann), Staatsanwalt Winfried von Thundorf (Josef Klebl), zwei Österreicher Hansi und Burli Grottnhuber (Hans und Christoph Pichler), Kommissariatsleiter Theo Hoyak (Thomas Strachowitz), Spediteur Karl Lagerfeld (Klaus Rotter) und Zuhälter Hektor Herrlich (Ludwig Distler). Wer neugierig geworden ist, muss sich allerdings noch gedulden, denn der Streifen läuft erst ab November im Freystädter Kino.