Eckersmühlen: Ein Hühnerhaufen und Jamaika für die Katz
Die "Hoserer" mit ihrem "Eggerschmüller Hennerhaffn" haben sich beim Faschingszug in Eckersmühlen humorig der artgerechten Tierhaltung verschrieben. - Foto: Heumann
Eckersmühlen

Es waren heuer schöne Motivwägen von den "Hoseren" und der Familie Pfeifer/Gugel dabei. Bei viel Stimmung und Helau führte die Garde des TV Eckersmühlen mit dem Kinderprinzenpaar Lea I. und Yannik I. und dem Prinzenpaar Matthias und Katharina den Zug an. Auch der Gesangverein widmete sich den Prinzessinnen. Der Wagen "ECKlantis" darf nicht untergehen, lautete das Motto eines Wagens, der den Faschingszug nicht untergehen lassen will.

Nicht nur der Sport vom TVE mit der Fußballweltmeisterschaft und die Wintersportler mit ihren Schneemännern waren dabei, auch der US-Sport mit Donald Trump durfte nicht fehlen. Blickfang waren auch wieder die Kleinen der Kindertagesstätten und des neuen Kinderhorts mit fantasievollen Kostümen als Waldwesen und mit dem Meister Eder - allerdings ohne seinen Pumuckl.

Das Ei aus dem eigenen Garten konnte nur vom Kleintierzüchterverein kommen. Der "Kerwa-Haufen" und die "Hoserer" hatten ihren Wagen als "Eggerschmüller Hennerhaffn" bezeichnet und nannten es "tiergerecht und lebensfroh, legen's die Eier sowieso".

Die große Politik mit "Jamaika, rot und schwarz, alles für die Katz", nahmen die Schützen aufs Korn. Auf 35 Jahre Jugendfeuerwehr wies die Jugend der Wehr hin. Mit Bildern und einem Hinweis auf das Fischerfest 2018 glossierten die Angelfreunde ihren Wagen. Humor schlug aus dem Pfarrhausfenster der evangelischen Kirchengemeinde. So lachte das Pfarrerehepaar und freute sich über den schönen Faschingszug. Mit ihrer Garde und den großen Wagen bereicherte der RCV Roth auch heuer wieder den 41. Eckersmühlener Faschingszug.