Allersberg: Große Ehre für Günter Hoyer und Martin Tuch
Mit der Henry-Dunant-Medaille werden Günter Hoyer (4.v.r.) und Martin Tuch (5.v.l.) von der BRK Bereitschaft Allersberg ausgezeichnet. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wird Volkmar Kerl (Mitte) geehrt. Das Bild zeigt sie mit den Führungskräften sowie der stellvertretenden Landrätin Hannedore Nowotny (3.v.l.) und Allersbergs Bürgermeister Daniel Horndasch (4.v.l.). - Foto: Sturm
Allersberg

Großes Lob für ihre Arbeit insgesamt erhielt die Allersberger Bereitschaft von den Grußwortrednern. "Die Allersberger sind immer da, wenn sie gebraucht werden und sie bringen sich bestens im Verband Südfranken mit ein", wurde festgehalten. Eine sehr erfolgreiche Bilanz des Jahres 2017 zog Bereitschaftsleiterin Inge Zellermaier mit ihrem Team.

Die Verleihung der Dunant-Medaille war der letzte Tagesordnungspunkt vor dem gemeinsamen Essen - auch um die Geehrten zu überraschen. Für Günter Hoyer und Martin Tuch, die aktuell unter anderem für den Internet- und Facebook-Auftritt der Bereitschaft zuständig sind und dies mit großer Perfektion tun, war die Verleihung große Freude und Ehre. Beide haben sehr große Verdienste, haben vieles geleistet, angeschoben, angeregt und durchgeführt und selbst stets kräftig mit angepackt - und natürlich ihren Dienst mit viel Herzblut versehen. "Wir sind stolz, euch in unseren Reihen zu haben", sagte Bereitschaftsleiterin Inge Zellermaier - bekräftigt durch den tosenden Beifall der Anwesenden.

Die offizielle Übergabe der Medaillen oblag dem stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter Dominik Bauer. Er bewertete das Wirken der Geehrten sehr positiv und hob hervor, dass die beiden "mitziehen am gemeinsamen Strang in Allersberg und im Verband Südfranken". Das verdiene Dankbarkeit und Anerkennung, denn der freiwillige Dienst könne nicht hoch genug bewertet werden.

Nadel und Urkunde für 30 Jahre Treue gab es für Volkmar Kerl, der in München lebt, aber trotzdem den Kontakt zu den Allersbergern hält und so oft es geht bei den Veranstaltungen der Bereitschaft dabei ist.

Umfangreich war die Bilanz von Inge Zellermaier. "Wir sind ganzjährig im Einsatz mit vielen Sanitätsabstellungen von der Winterwanderung über den Fasching, den Rothseetriathlon, den Landkreislauf und den Challenge bis hin zur Kirchweih und noch vieles mehr", sagte sie. Zu elf Einsätzen der Schnelleinsatzgruppe sei die Allersberger Bereitschaft gerufen worden, bei fünf davon waren die Rettungs- und Krankentransportwagen im Einsatz. Auch beim Großeinsatz in Reinwarzhofen sei man dabei gewesen. "60 Stunden und 555 Kilometer zu jeder Tageszeit waren die Helfer unterwegs", sagte Zellermaier.

Dazu komme der reguläre Rettungsdienst auf der Wache Hilpoltstein mit bisher rund 1200 Stunden, wobei für Dezember noch 95 Stunden geplant seien, informierte die Bereitschaftsleiterin, die auch die vier Blutspendetermine und die Öffentlichkeitsarbeit nicht unerwähnt ließ. "Wir sind oft auch bei Gesprächen mit Patienten eingebunden, die sich bei den Sanitätsabstellungen über guten Zuspruch freuen", hielt Zellermaier fest. Zudem ließ sie die beiden Erste-Hilfe-Kurse und neun Erste-Hilfe-Trainings bei Firmen sowie die beiden im Allersberger Kindergarten, die Besprechungen, die vier Hubschrauberübungen am Rothsee, weitere Übungen und den Viertagesausflug ins Pinzgau Revue passieren. "Neue Herausforderung für 2018 ist die Ersatzbeschaffung des Krankentransportwagens, hielt sie im Ausblick fest.

Großen Respekt und Dank zollte dem Allersberger BRK Roths stellvertretende Landrätin Hannedore Nowotny. Er sei gerne der Einladung des BRK gefolgt, um Neues zu erfahren, Kontakte zu knüpfen, aber auch über Geplantes zu hören und Hintergrundinformationen zu erhalten, sagte Allersbergs Bürgermeister Daniel Horndasch fest. Er wünsche sich eine gute Zusammenarbeit und ein gutes Miteinander und habe ein offenes Ohr für die Anliegen der Bereitschaft. "Kommen Sie, wenn Sie etwas auf dem Herzen haben", sagte er.

Martin Fickert, der stellvertretende Kreisgeschäftsführer, Rettungsdienstleiter Karl Dir und der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Dominik Bauer hoben die gute Zusammenarbeit mit den Allersbergern und das gute Miteinander der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Rotkreuzler hervor. "Nur dadurch war es möglich, alle Aufgaben ohne Ausfälle zu erfüllen."