Leider nicht geläufig
Zu „Beate Hueber hat ganz viele Fans“ (EK vom 27. Januar):
1. Ich nutze das Internet viel und gerne als Informationsmedium. Virtuelle soziale Netzwerke sind mir jedoch fremd, da die realen Netzwerke bunt und fordernd genug sind.
2. Aus wahlkampftaktischen Gründen haben mir viele Leute empfohlen, wie die anderen Kandidaten bei Facebook eine weitere Plattform zu suchen, um meine Bekanntheit zu steigern.
3. Ich habe den Administrator, der meine Eichstätt-Klartext Seite betreut, gebeten, sich darum zu kümmern. Dieser schlug mir vor, doch ein Paket zu kaufen, mit dem 1000 Facebook-Mitglieder lediglich kontaktiert werden, sodass ich mich bei den FB-Nutzern bekannt mache. Das sei eine gängige Selbstvermarktungsstrategie und allgemein üblich. Es handelt sich gewissermaßen um Flyer in den elektronischen Briefkasten, eine moderne Form der PR-Methoden.
4. Dass auf meiner Seite „Gefällt mir“-Klicks automatisch eintreffen würden, war mir nicht bewusst. Facebook-Vermarktungspraktiken waren mir leider nicht geläufig. Inzwischen weiß ich mehr darüber!
5. Wenn Wahlkämpfer immer wieder neue Plakate aufstellen, dann den Wählern vor Ort subventionierte Studentendiscos mit eigenem Busservice anbieten, ständig teure Anzeigenkampagnen schalten und Flyer versenden, kostet das richtig Geld und in den seltensten Fällen das eigene. Und vor Wahltag gibt’s noch kostenlose Kugelschreiber, Rosen, Kalender und was immer den Wahlausgang steuern könnte. Meist stehen dafür gut gefüllte Parteikassen bereit. Wird mit solchen teuren Aktionen der Wähler nicht wesentlich stärker beeinflusst?
Beate Hueber
Eichstätt
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oder so...
(0)
geschrieben am 28.01.2012 22:05
...auch wenn das einzige was brechen wird die Hoffnungen sind, die Frau Hueber in Ihre Kandidatur gesetzt hat.
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Aus Mücke wird Elefant, der zusammenbricht
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geschrieben am 28.01.2012 22:03
Nein, die dauernde Wiederholung eines längst in sich zusammengebrochenen Elefanten, der hier aus einer Mücke gemacht werden soll, wird langsam langweilig.
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nochmal ein Erklärungsversuch...
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geschrieben am 28.01.2012 21:01
@kirchenpfleger:
wie BrigitteN bereits bemerkt hat: es ging nie um die Tatsache das Fans gekauft wurden sonder um die Art wie mit Kritik umgegangen wurde. Hätte Fr. Hueber einfach gepostet "ja es stimmt, ich habe Fans kaufen lassen, um mehr Leute zu erreichen (oder was auch immer)" hätte es vll. etwas Gelächter gegeben, aber die Sache wäre eine Anekdote geblieben. Das dann aber immer mehr dumme (ja, in diesem Fall gibt es kein treffenderes Wort) Lügen auftauchten ging die ganze Geschichte los. in meinen Augen nach wie vor zu Recht.
Zu der immer wieder gebrachten Ausrede fällt mir als Personaler nur folgender Gedanke ein: 'Ein Vorgesetzter steht immer für die Fehler seiner Mitarbeiter gerade - er hat sie ausgewählt'
In diesem Sinne einen schönen Abend
Christoph Winkelbauer
(der sich nicht hinter anonymen Nick verstecken muss/will) -
Leserbrief von Beate Hueber ist glaubwürdig
(0)
geschrieben am 28.01.2012 20:22
Also, es ist doch sehr bemerkenswert, daß hier nur auf einen einzigen / eine einzige Kandidatin "eingehaut" wird, ausgerechnet auf jene, die keine Partei hinter sich hat und die auch nicht eine Material- und Veranstaltungsschlacht bieten kann. Mir kann niemand erzählen, daß manche der Vordiskutanten nicht im indirekten Auftrag arbeiten. Der Facebuch-Gag wird jedenfalls nicht reichen, Beate Hueber und ihre Chancen als erfahrenste Einheimische zu schmälern, da bin ich mir sicher.
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Nichts verstanden...
(2)
geschrieben am 28.01.2012 14:23
Das schlimme an der Sache ist eigentlich, dass Sie nicht verstanden haben wo das Problem liegt. Gekaufte Fans sind das eine... das ist zwar nicht verboten, aber wenn es rauskommt doch mehr als Peinlich. Das eigentliche Problem ist folgendes: Angesprochen auf die Fans haben Sie zuerst behauptet, dass die hohe Anzahl eine Folge der vielen vielen Gespräche mit den Eichstätter Bürgern ist. Als Sie bemerkt haben, dass Ihnen das keiner glaubt, kam die Behauptung mit einem Netzwerk in dem 1000 Benutzern Ihre Seite vorgestellt wurde. Zu guter letzt haben Sie einen Link präsentiert aus dem eindeutig hervorgeht, dass die Fans gekauft sind. Dann plötzlich sind ungeliebte Kommentare verschwunden.. zuerst mit der Begründung, dass diese ja mit den Fotos der Wahlveranstaltung nichts zu tun haben um dann im gleichen Atemzug zu behaupten, dass die User ihre Posts selbst gelöscht haben und nur behaupten Sie hätten sie gelöscht (Alles natürlich nach Rücksprache mit Ihrem "Admin"). Zu guter letzt ist Ihnen wohl die einfachste Lösung eingefallen, Sie schieben die Schuld direkt auf Ihren Admin.. dieser hat natürlich ohne Ihr Wissen einfach kurzerhand die Kommentare gelöscht.
Würden Sie sich selbst noch glauben? Wie gesagt, es geht garnicht um die peinlichkeit des Fan-Kaufs an sich, es geht darum, dass Sie scheinbar ein Problem haben Fehler einzugestehen und diese lieber auf andere abwälzen... auch mit Hilfe der ein oder anderen Lüge. Das ist keine Art, für niemanden und schon garnicht für eine Frau, die für das höchste Amt der Stadt kandidiert. -
Zensur gegen Kugelschreiber?
(2)
geschrieben am 28.01.2012 10:01
Mit einem Kugelschreiber jedweder Partei kann ich meine Meinung aufschreiben und unters Volk werfen. So gesehen ein sinnvolles give away zur freien Meinungsäußerung. Eigentlich kann ich das mit den Social Medias auch, mit vollem Namen und Bild. Ganz anders wie etwa auf www.eichstaett-klratext.de.
Mir ist es auch herzlich egal, ob es so klug ist, sich wahllos weltweit Fans zu kaufen, die mit der OB-Wahl nicht das geringste zu tun haben, oder ob ich Eichstätter Jungwählern eine Partybus biete und dafür 2 Euro nehme.
Der Skandal ist, dass Beate Hüber Kommentare gelöscht hat (oder löschen ließ) und dass sie interessierte wahlberechtigte Bürger sperren ließ.
Es gibt für Hübners Vorgehen zwischenzeitlich ja einen Fachbegriff: wulfen! Nur zugeben was nicht mehr zu leugnen ist, die Wahrheit ein bisschen anders auslegen und im Notfall sind Andere Schuld.
Es geht hier auch nicht um die bösen Social Medias, die unbescholtenen Bürgern Schlimmes antun.
Die Vorgänge waren vielmehr Meinungsbildung über die Eignung einer Kandidatin für das höchste Amt, das unsere Stadt zu vergeben hat. Beate Hüber wurde gewogen und vermessen und für zu leicht und zu klein empfunden.
Danke für die schnelle Entscheidungshilfe wem ich meine Stimme geben kann.
Tom Muhr -
Wem hat es genützt?
(0)
geschrieben am 28.01.2012 00:23
HIer wird ja so getan, als ob Beate Hueber die Favoritin der ganzen Wahl sei. Dies könnte auch wirklich so sein, anders ist diese Kampagne nur schwer zu durchschauen für Wähler, die in Facebuch nicht unterwegs sind. Rätselhaft bleibt weiterhin, wem diese ganzen "Fanklicks" überhaupt geschadet / geholfen haben.
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immer schön mit dem Finger auf andere zeigen...
(1)
geschrieben am 27.01.2012 21:26
Sehr geehrte Frau Hueber,
zu Ihrem Punkt 5 möchte ich nur folgenden Gedanken ausführen:
Ja, hier wird der Wähler beeinflusst, jedoch ist die eine offensichtliche Beeinflussung, die jeder auch als solche erkennt.
Bei den gegen Ihre Facebook geäußerten Kritikpunkten ging es primär um die verschlagene Art der Wählerbeeinflussung und viel mehr noch um Ihre Reaktion darauf: Zensur, Schreibsperren, Lügen etc.
Das sie blind auf ihren Admin gehört haben ist für mich keine Entschuldigung, es zeigt mir viel mehr wie sie in Eichstätt agieren würden: Vorne das Lob einsammeln, und bei Fehlern die anderen nach vorne schicken und Ihnen in den Rücken fallen.
Darauf habe ich ganz ehlich keine große Lust - und ich hoffe wirklich inständig dass es möglichst vielen Wählerinnen und Wählern ebenso ergeht!
Viele Grüße
Christoph Winkelbauer














