Anstoßen auf ein erfolgreiches Tourismus-Jahr (von links): Waltings Bürgermeister Roland Schermer und Stellvertreter Helmut Drieger, Kreisrätin Jutta Herzner-Tomei, Vorsitzender Bernhard Stark und Wirt Manfred Weiser.
Anstoßen auf ein erfolgreiches Tourismus-Jahr (von links): Waltings Bürgermeister Roland Schermer und Stellvertreter Helmut Drieger, Kreisrätin Jutta Herzner-Tomei, Vorsitzender Bernhard Stark und Wirt Manfred Weiser.
Strauß
Walting/Gungolding
In der Gemeinde hatte sich auch die Anzahl der Betten von 383 auf 407 erhöht. Stark zeigte sich sehr zufrieden. Jedoch werde es immer schwieriger, die Bettenkapazitäten vorzuhalten, weil sich die privaten Vermieter zunehmend aus dem Markt zurückziehen würden, sagte er. Ein Ende des Aufwärtstrends sei aber nicht abzusehen, so Stark bei der Jahresversammlung des Tourismusvereins, was er der unter anderem boomenden Wirtschaft zuschrieb.

Er sagte zudem, dass heuer dem Thema Wanderwege wieder verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse: Der Schlaufenweg 15 solle den Qualitätsprozess neu durchlaufen und der Wildsauweg im Bereich des Affenthalgrundes müsse nach Holzfällerarbeiten völlig neu hergerichtet werden. Mit den Kneipp-Becken in Walting verfolge die Gemeinde einen ganzheitlichen Ansatz im Sinne der Gesundheit des Menschen. Das will man künftig stärker touristisch genutzt sehen, etwa mit Kneipp-Experten neue Angebote erarbeiten, hieß es nun bei der Versammlung.

Der Vorsitzende schloss mit der Erkenntnis, dass das touristische Bewusstsein der heimischen Bevölkerung noch wachsen müsse: Schließlich lebe die Region nicht nur allein von der Industrie, auch der Tourismus trage zur Vollbeschäftigung bei.

In diese Kerbe schlug auch Waltings Bürgermeister Roland Schermer: Man würde zwar in einer Boom-Region leben, doch das könne sich schnell ändern,. Dann sei man dankbar, dass es den Tourismus gebe. Nach seinen Worten hatte die Gemeinde etwa 11000 Euro an laufenden Kosten in diesem Bereich.