Trotz heftigen Schneetreibens in der Nacht zum Samstag und teils schwierigen Straßenverhältnissen waren viele Sternsinger in den Eichstätter Dom gekommen.
Marco Schneider
Eichstätt

Hanke dankte den rund 200 Kindern und Jugendlichen, die stellvertretend für die etwa 7500 aus den unterschiedlichen Pfarreien der Diözese gekommen waren, für ihren Dienst, den sie in den kommenden Tagen ausüben: "Ihr seid die wahren Stars", sagte Hanke. "Ihr geht zu den Wohnungen, bringt den Segen." Die Menschen würden dadurch berührt, bekämen Orientierung, hob der Bischof in seiner Predigt im Dom hervor. Umgekehrt sei das Sternsingen aber auch ein wichtiges Signal für alle Kinder und Jugendlichen weltweit, denen es nicht gut gehe: "Ihr sammelt für diese Kinder, damit Licht in ihr Leben fällt, damit sie Hoffnung haben."

Sternsinger in Eichstätt
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Die diesjährige Sternsingeraktion nimmt die Kinderarbeit in Indien in den Blick. Bei den Sternsingeraktionen im Bistum Eichstätt kommt jedes Jahr rund eine Million Euro an Spenden zusammen, die an das Kindermissionswerk weitergeleitet werden. Die Hälfte des Geldes kann die Partnerdiözese Poona in Indien für ihre Projekte beantragen. Nach der Messe im Dom zogen die Sternsinger mit dem Bischof zum Rathaus, wo sie von Eichstätts Zweiter Bürgermeisterin Claudia Grund empfangen wurden. Eine Gruppe aus Mitteleschenbach sprach vom Rathausbalkon den Segen und schrieb die Formel "C + M + B" (Christus mansionem benedicat, Christus segne diese Haus) an die Tür des Rathauses. Vom Balkon des Amtszimmers von Landrat Anton Knapp aus erbat eine Sternsingergruppe aus dem oberpfälzischen Daßwang den Jahressegen. Knapp selbst dankte, ebenso wie vorher Claudia Grund, den Sternsingern für ihren Dienst. Ein Sternsingerfest im Alten Stadttheater beschloss den Tag.

Ein ausführlicher Bericht folgt.