Die Erdinger Gruppe „Manawirtschaft“ kam am Samstag als Straßenmusiker zum Volksmusiktag Mittendrin nach Eichstätt und fand sich einen Tag später auf der Hauptbühne wieder.
Reichmeyer
Eichstätt
Mit dabei: die nächste Generation „Haindl“, die drei Cousins Lukas Schuster (13), Severin Müller (11) und Thomas Haindl (11). Die drei, die seit frühester Kindheit Musik machen, hatten in weiser Voraussicht auch ihre Instrumente mitgebracht. Vielleicht, so die Idee, geht ja bei Mittendrin ein wenig Straßenmusik.

 

Gedacht – getan: Die drei bezogen beim Elefanten vor dem International House am Marktplatz Quartier und erfreuten die Umstehenden mit Polkas, Boarischen, Walzern und natürlich jugendlichem Charme. Mittendrin-Chef Dominik Harrer kam des Weges und war bass erstaunt über das feine Zusammenspiel der Kinder mit Ziach, Gitarre und Kontrabass. Da er für Sonntag auf der Suche nach krankheitsbedingtem Ersatz für Radioaufnahmen auf der Hauptbühne war, engagierte er das Trio vom Fleck weg für den nächsten Tag. So „mussten“ die Elternpaare sich am Sonntag mit Kindern und Ausrüstung erneut auf den Weg nach Eichstätt machen. Mit dabei waren auch die Großeltern, die ihren 48. Hochzeitstag kurzerhand in Eichstätt feierten und mit sichtbarem Stolz ihren Enkeln zuhörten. Nicht zuletzt hatten die drei Nachwuchskünstler neben der umfangreich vertretenen Verwandtschaft auch noch einen kleinen Fanklub direkt aus Eichstätt, als sie in der Mitte der Bühne Platz nahmen. „So schnell kann es gehen“, lachte Lukas. „Von der Straße auf die Bühne: Eichstätt ist immer eine Reise wert.“