Rapperszell: Im Zeichen der Ausbildung und der Geselligkeit
Bei der Rapperszeller Feuerwehr wurden einige Aktive geehrt - für langjährige Treue sowie für die Erlangung verschiedener Rangabzeichen. - Foto: Lehmeyer
Rapperszell

Aber einigen langjährigen Mitgliedern musste die Fahnenabordnung auch die letzte Ehre erweisen. Bernecker erinnerte in seiner Rückschau an Schafkopfrennen, Wattturnier, Faschingsfeier oder den Besuch des neuen Schulzentrums Rebdorf.

2017 stand aber auch im Zeichen der Aus- und Fortbildung, referierte Kommandant Felix Marx. Eine ganze Reihe von Aktiven habe die Prüfung zum Gruppenführer abgelegt; der Kreis derjenigen, die nun berechtigt seien, das Löschfahrzeug zu steuern, sei größer geworden. Auch habe es ein Fahrsicherheitstraining gegeben, ebenso wie eine Funkausbildung der aktiven Wehr. Der Einsatz von Kombispreizer und Kettensäge sei Marx zufolge geübt worden. Die Arbeit mit diesen Geräten erachte er als besonders wichtig, da auch 2017 im Ernstfall vor allem technische Hilfeleistung verlangt war. Alles in allem hätte man über 500 Stunden in Übungen investiert. Das antrainierte Wissen und Können mussten die Aktiven in 130 Einsatzstunden besonders auf der Jurahochstraße unter Beweis stellen.

Kreisbrandinspektor Hans Baumeister lobte zudem einen besonderen "Coup" der Rapperszeller: Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung habe eine Vorrichtung zur Simulation von Kleinbränden vollständig gefördert. Dieses Gerät wurde gleich genutzt, um die in Walting untergebrachten Asylsuchenden im Umgang mit Handfeuerlöschern zu schulen. Auch die Lehrer der Schule Walting konnten "löschen" üben.

Einige Aktive wurden für die Erlangung von Rangabzeichen geehrt: Dies waren Marcus Bernecker, Michael Rudingsdorfer, Martin Spiegel, Lukas Stark und Felix Stübler. Zudem dankten die Verantwortlichen für 25-jährige Vereinszugehörigkeit Thomas Reigl und Johann Schödl. Bereits 40 Jahre sind Willibald Spiegel und Konrad Wittman dabei.