Pro-Kopf-Verschuldung liegt unter 8,50 Euro
Gelbelsee/Dörndorf (EK) Bei der Bürgerversammlungen in Gelbelsee und Dörndorf wurden auch Gestaltungsmöglichkeiten für Urnenfelder in den Friedhöfen angesprochen. Die Bürger zeigten sich wenig angetan davon.
In der Unterkunft der Asylbewerber leben derzeit 44 Personen. 35 Neugeborene wurden im Denkendorfer Rathaus bis zum 30. September gezählt. 46 verschiedene Nationalitäten leben in der Großgemeinde, absolut gesehen sind dies 244 Personen, was einem Ausländeranteil von 5,57 Prozent entspricht. Eheschließungen gab es bis zum Stichtag 30. September neun. Insgesamt 379 Gewerbeanmeldungen fanden bis zum Stichtag statt.
Bürgermeister Jürgen Hauke stellte verschiedene Möglichkeiten von Urnengrabstellen vor, darunter Urnenwände und Urnenstelen sowie Grabstellen für Urnen als Erdgräber. Die Gelbelseer Bürgerinnen und Bürger zeigten sich an den Wänden und Stelen wenig interessiert. In Gelbelsee gibt es Erdgräber für die Urnen. Etwas anderes wäre nicht unbedingt Thema in ihrem Ort, so der Tenor der Anwesenden.
Ein Bürger merkte an, die Bewirtschaftung der Aushubdeponie in Gelbelsee erfolge nicht richtig und sei somit nicht in Ordnung. Viele Ablagerungen wurden seiner Beobachtung nach in den vergangenen beiden Jahren nur über den Deponierand gekippt und kämen nunmehr ins Rutschen. Zudem sei die Deponie nicht mit einem entsprechenden Zaun gesichert, was unter anderem Gefahren für Kinder berge. Er bat darum, umgehend Abhilfe zu schaffen. Bürgermeister Jürgen Hauke versprach, sich darum zu kümmern. Jakob Schneider, Vorsitzender des Gelbelseer Sportvereins, erklärte, der Gemeinderat habe in einer der vergangenen Sitzungen für einen zweiten Sportplatz "grünes Licht" gegeben. Er bat die Gemeinde, in Sachen zweiter Sportplatz so schnell wie möglich den nächsten Schritt zu tun, denn der Verein brauche dringend und so schnell als möglich einen solchen.
In Dörndorf erklärte Bürgermeister Jürgen Hauke, der Zustand des Schäferhauses sei sehr schlecht. Es sei zum Beispiel kein Sturz vorhanden. Zudem wären die Balken sehr marode. Mit Planer Michael Hajek solle nun geklärt werden, ob ein Abbruch erforderlich sei oder ob das Gebäude noch zu retten ist. Wobei der Bürgermeister nicht damit rechnet, dass das Gebäude erhalten werden könne.
Zu den Urnenwänden beziehungsweise -stelen äußerten sich die Dörndorfer ähnlich wie in Gelbelsee. Tenor auch hier, dies wäre in Dörndorf wohl weniger Thema, es sollte bei den bereits vorhandenen Urnengräbern bleiben.
Von Claudia Forster
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