Die neue Fünf-Euro-Sammlermünze aus der Serie ?Klimazonen der Erde? wird ab 19. April ausgegeben.
Die neue Fünf-Euro-Sammlermünze aus der Serie "Klimazonen der Erde" wird ab 19. April ausgegeben.
Foto: Hans Jürgen Fuchs/BVA
Eichstätt
Das Motiv der zweiten Ausgabe in diesem Jahr zeigt die "Subtropische Zone".
Als Subtropen bezeichnet man die Gebiete zwischen der gemäßigten Zone und der tropischen Zone. Sowohl auf der nördlichen wie auch auf der südlichen Welthalbkugel sind diese Gebiete vorhanden, in Europa bezieht es sich auf das Mittelmeergebiet. Als Motiv hat der Künstler Patrick Niesel eine Mittelmeeridylle gewählt. Unter einem mediterranen Baum stehen mehrere Ziegen in einer Strauchlandschaft, mit denen die subtropische Zone charakteristisch dargestellt wird.
Die neuen Münzen bestehen aus Kupfer-Nickel. Zwischen Ring und Pille befindet sich ein orangefarbener, lichtdurchlässiger Polymerring. Diese Herstellungstechnik hat international für Beachtung gesorgt.

Im Jahr 2016 gewann die Polymermünze den MDC Award für die technologisch beste Münzinnovation. Letztes Jahr erhielt die in Deutschland entwickelte Technologie eine IACA-Auszeichnung. Im Februar wurde die Fünf-Euro-Münze auf der 47. World Money Fair-Messe in Berlin mit dem "Coin of the year"-Award ausgezeichnet.
Die Sonder-Fünfer werden in allen fünf Prägeanstalten hergestellt. In der Erhaltung Prägeglanz wurde die Prägung auf 400000 Exemplaren limitiert, während die Auflage bei der Normalprägung bei circa drei Millionen liegt. Die Münzen wiegen wieder neun Gramm und haben einen Durchmesser von 27,25 Millimeter.
Der Ausgabetermin ist der 19. April. Die Ausgabe bei den örtlichen Banken ist meist ein paar Tage später. Die Nachfrage dürfte laut Schönwetter das Angebot wie letztes Jahr bei Weitem übersteigen, sodass die Stücke in kürzester Zeit vergriffen sein werden.

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