Eichstätt: Party, Party, Party!
Je später der Abend desto heftiger die Show: Einen ersten Höhepunkt setzten Freitagabend La Phaze aus Frankreich, bei Bohemmian Betyars war es noch etwas gemütlicher zugegangen. Das Open Air feiert Geburtstag, und Tausende feiern mit.
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Eichstätt
„Lauft zweimal!“ Denn wenn man vollbepackt an den Einlassschleusen steht und in der brütenden Hitze warten muss, läuft schnell der Schweiß – und die Stimmung sackt in den Keller. Für die meisten Leute auf dem Open Air aber gilt die Devise: Schnell alles greifen und rauf auf den Zeltplatz.
Fotostrecke: Heaven Shall Burn


Denn selbst wenn die Laune durch das Schleppen kurz getrübt wird: Sobald das Zelt steht, Sack und Pack eingerichtet und die Kumpels gefunden sind, sobald die ersten kühlen Tropfen Bier die Kehle hinunterrinnen, ist die ganze Schinderei vergessen und es gilt nur noch: Party, Party, Party.

Grund zum Feiern gibt es diesmal doppelt. Zum einen ist das Open Air am Berg längst Kult unter den Festivalfans (siehe auch Umfrage unten), zum anderen findet das Festival heuer zum 20. Mal auf dem Elefantenbuckel statt.

Fotostrecke: Open Air am Berg 2012 (Freitag)

Das Festival steht trotz der Besuchermassen – gut 6000 sollen es diesmal mindestens wieder werden – für eine gewisse Gemütlichkeit auf dem Zeltplatz für die Besucher und im Backstagebereich für die Bands. Vor der Bühne gilt dann aber die Devise: Je später der Abend, desto heftiger die Show. Da wird geheadbangt, gepogt und abgetanzt – je nachdem, wer gerade auf der Bühne rockt.

Fotostrecke: Open Air am Berg 2012 (Samstag)

So läuft es auch heuer wieder: Die Regionalbands Selbsthilfegruppe und ALC & Bands hatten es am Nachmittag noch recht übersichtlich vor der Bühne, bei Bohemian Betyars aus Ungarn war es schon etwas dichter an den Boxen, und als die französischen Elektro-Rocker von La Phaze gegen 20 Uhr des Festivalgelände beschallten, ging schon die Post ab.

Dabei stand der Headliner, Heaven Shall Burn, da noch gar nicht auf der Bühne – die Musiker ließen sich von der Catering-Truppe der insgesamt 270 ehrenamtlichen Helfer noch verwöhnen, während weitere Fanscharen um Fanscharen den Blumenberg heraufpilgerten und sich auf eine sehr lange Freitagnacht mit Shantel & Bucovina Club Orkestar und Trashtucada aus Spanien freuten.

Viel Schlaf dürften sie auch danach in dieser Nacht nicht gefunden haben.

Denn das Samstagsprogramm starteten um 10.30 Uhr mit el Magno Masin & Wildcamping, es folgten um 11.30 Uhr Instant Vibes, um 12.30 Uhr StereoDrama, um 13.45 Uhr Fahnenflucht, um 15.15 Uhr Envy, um 16.30 Uhr Kellerkommando, um 18 Uhr Talco, um 19.45 Uhr Ensiferum, um 21.30 Uhr Skindred, um 23.30 Uhr Zebrahead und um 1.10 Uhr Russkaja.