Mittwoch, 23.05.2012 |

 

08.01.2012 18:35 Uhr | 1004x gelesen
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Ein grandioser Start


Bild: Ein grandioser Start. Eichstätt Eichstätt (EK) Es war ein Auftakt wie er sein sollte. Mit einem fulminanten Programm voller Akrobatik, Schwung und Fröhlichkeit ist die Faschingsgesellschaft Eichstätt (FGE) unter ihrem neuen Präsidenten Benjamin Nikol in die Saison gestartet.

Eichstätt (EK) Es war ein Auftakt wie er sein sollte. Mit einem fulminanten Programm voller Akrobatik, Schwung und Fröhlichkeit ist die Faschingsgesellschaft Eichstätt (FGE) unter ihrem neuen Präsidenten Benjamin Nikol in die Saison gestartet.


Eichstätt: Ein grandioser Start
 
Im wieder einmal voll besetzten und festlich dekorierten Festsaal des Alten Stadttheaters setzte die Truppe glänzend das diesjährige Motto „Eine Nacht im Theater“ und die Vorgaben ihres Trainers und Choreografen Benedikt Strobl um. Geboten wurde eine spannende, schmissige, schwungvolle, temporeiche und tänzerisch wie choreografisch atemberaubende Aufführung, die noch dazu eine mitreißende Fröhlichkeit und Ausgelassenheit ausstrahlte. Daran hatte auch das Prinzenpaar mit Prinzessin Elisabeth II. (Mödl) und Matthias (Eichiner) einen großen Anteil, wie schon bei der Eröffnungsrede deutlich wurde. Vor allem Prinzessin Elisabeth zog mit einem unbekümmerten, frechen und fröhlichen Auftritt das Publikum in ihren Bann. Auch die Rede selbst überzeugte durch spitzfindige Sätze und wohlüberlegte Formulierungen, wobei der OB-Wahlkampf die Vorlage lieferte.


zur Diashow Eröffnungsball Eichstätt

 
Ihre Selbstsicherheit, Frische und den Schwung nahmen Prinz und Prinzessin dann auch in ihren Prinzenwalzer und die weiteren tänzerischen Darbietungen mit. Auch wenn die neu und frisch aufgestellte Garde mit den 13 Mädchen und den drei Tänzern anfangs noch eine leicht nervöse Unsicherheit zeigte, bot die Truppe ein mitreißendes Programm mit Tanz, viel Akrobatik, Show von der Pantomime bis zum Puppenspiel sowie dem Einsatz von Bändern und Seilen und einem Schuss Erotik. Vor allem die Hebefiguren überzeugten, wobei ein leichter Patzer, der wohl der umfangreichen personellen Umstrukturierung und Neuformierung der Truppe zuschulden ist, zum Glück glimpflich ausging.

Ohrwürmer aus Musicals wie Kabarett oder Greace, Filmmusik aus Burlesque oder Moulin Rouge, Lieder wie Theater, Theater von Katja Ebstein von ABBA, Mikael Jackson, Britney Spears und Frank Sinatra boten den richtigen Hintergrund für die Darbietungen.

Selbst die Mitternachtsshow, häufig eine mehr oder weniger gelungene „Männer-in-Frauenkleidern-Lustbarkeit“, überzeugte durch das Bemühen des Elferrats, den Kabarettdamen eines Moulin Rouge nachzueifern, wobei es mit der Koordination der Schritte dann doch etwas haperte – was zu der beabsichtigten Belustigung führte. Gekonnt, pfiffig und witzig jedenfalls war die Liederpräsentation, mit der vier als Puppen verkleidete Gestalten ihre als Münder geschmückten Bauchnabel zum Sprechen beziehungsweise Singen brachten.

Für den Ex-Präsidenten der FGE, Frank Stachel, gab es eine besondere Auszeichnung. Ihm verliehen Nachfolger Benjamin Nikol und Hofmarschall Benedikt Strasser die Ehrenpräsidentschaft. Stachel, der eigenen Worten zufolge „entspannt aber mit großen Erwartungen, die dann auch voll und ganz erfüllt wurden“, dem Programm beiwohnte, ist nach Karl Raab und Charly Dengler der dritte Ehrenpräsident der FGE.

Orden gab es für die Mutter von Prinz und Prinzessin, Kunigunde Eichiner und Johanna Mödl, sowie für Bernd Krasselt von der Firma MMS Strobel. Eröffnet hatte den Ball gewohnt überzeugend der Fanfarenzug.

 


Von Hermann Redl
 
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