Eichstätt: Bewegung und Stillstand
An der Weißenburger Straße soll ein neuer Edeka-Markt entstehen. Der Zeitpunkt der Realisierung ist aber noch offen.
Eichstätt
n Eine echte Neuansiedlung geht derzeit in der Industriestraße über die Bühne. Hier – im früheren BMW-Autohaus – richtet sich die Firma Ipetronik Eichstätt GmbH ein. Die Um- und Neubauarbeiten laufen schon seit geraumer Zeit. Anfang Juli soll hier der Betrieb aufgenommen werden. Die Mutterfirma sitzt in Baden-Baden und ist auf Messtechnik, Entwicklungsdienstleistung, Messsoftware und Prüfstandsbau für die Automobilindustrie spezialisiert. Der Eichstätter Ableger wird vorwiegend für Audi tätig sein. Hier sollen unter anderem komplette Klimasysteme für zukünftige Fahrzeuge entwickelt werden. Die Rede ist von vorerst 50 neuen, hoch qualifizierten Arbeitsplätzen.

n Nichts Neues gibt es dagegen von Brönner & Daentler in der Sollnau. Laut dem neuen Eigentümer laufen derzeit Verhandlungen darüber, wie die frühere Druckerei genutzt werden soll. Momentan ist die Kirchenzeitung dort auf einer kleinen Fläche Mieter. Das Gelände ist 16 000 Quadratmeter groß, die Gebäude haben eine Nutzfläche von rund 9000 Quadratmetern.

n Am östlichen Ende der Sollnau will sich offenbar der Drogeriemarkt dm vergrößern. Jedenfalls hat das Stadtbauamt einen entsprechenden Antrag auf „Nutzungsänderung eines SB-Verbrauchermarktes zu einem Einzelhandelsbetrieb für Drogerieartikel“ in der Sollnau 29 von der dm-Vermögensverwaltungsgesellschaft bereits durchgewunken. In dem Gebäude war bislang der Penny-Markt angesiedelt, der aber mittlerweile geschlossen wurde. Über den Zeitpunkt des Umzugs gibt es noch keine Informationen.

n Weiterhin eine Hängepartie ist die Umsiedlung des Obi-Baumarkts. Wie mehrfach berichtet, plant die Baumarkt Eichstätt GmbH & Co. KG schon seit Jahren einen Neubau auf dem 12 000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen dem Fristo-Getränkemarkt und der früheren Elza-Halle (jetzt Expert-Markt). Dort soll ein Baumarkt mit einer Fläche von rund 5000 Quadratmetern entstehen. Doch nach wie vor hänge alles vom Verkauf des bisherigen Obi-Standorts ab, so die Auskunft von Geschäftsführer Gerhard Güttinger. Und da hakt es offenbar, obwohl es „mehrere Interessenten gibt“. „Wenn wir heute das Altobjekt verkaufen, können wir morgen sofort loslegen“, so Gerhard Güttinger.

n Auch das Grundstück zwischen der früheren Elza-Halle und dem N-Ergie-Gebäude liegt noch brach. Eigentümer ist die Firma Martin Meier. Man werde die Entwicklung im Umfeld beobachten, heißt es dort.