Eichstätt: Zwischen Fatima und Burkino Faso
Die Verantwortlichen und Sodalen der Marianischen Männerkongregation aus dem gesamten Bistum Eichstätt besuchten bei der Präfekten- und Obmännertagung den Eichstätter Dom. Vor der Figur des Heiligen Willibald von Loy Hering stellten sie sich zum Erinnerungsfoto auf. - Foto: Blumberg
Eichstätt

Bei seiner Predigt ging Fleckenstein auf die Situation der Christen im westafrikanischen Burkina Faso ein. In dem Beispielland der diesjährigen Missio-Aktion, das zu den ärmsten Regionen der Welt gehört, müssten vor allem Mädchen und Frauen leiden. Jahr für Jahr würden tausende Mädchen zwangsverheiratet, Verstümmelungen seien trotz gesetzlichen Verbots weit verbreitet. Gerade für Mädchen und Frauen biete die katholische Kirche Bildungsinitiativen, Schutzprogramme und Hilfe zur Selbsthilfe an.

Anschließend lud der Subregens die Männer zu einem Vortrag über die Marienerscheinungen in Fatima ein. Fleckenstein referierte über das historische Umfeld, in dem sich vor genau 100 Jahren die kirchlich anerkannten Erscheinungen ereigneten, schilderte den Hergang der Ereignisse und ging auch auf die Inhalte der Botschaft Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz ein.

Nach dem Mittagessen ließ Präfekt Michael Waller herausragende Veranstaltungen des ablaufenden Jahres Revue passieren. Anschließend besuchten die Verantwortlichen der MMC den Dom und erhielten eine Führung. Ein Rosenkranz für die verstorbenen Mitglieder im Willibaldschor des Domes schloss die Tagung ab.