Eichstätt: Magie des Lichts
Eine Hommage an Giovanni Segantini ist am 21. September im Kino zu sehen. - Foto: kinofreunde e.G. Köln
Eichstätt

Unter dem Titel "Menschen - Bilder - Welt - Bilder" greift sie ganz unterschiedliche Menschen- und Weltbilder der Filmkultur und -geschichte auf und präsentiert verschiedene Formen und Genres.

Der erste Film der Reihe widmet sich dem Künstler Giovanni Segantini (1858 bis 1899). Mit seiner Farbintensität, brillanten Lichtgestaltung und seinen symbolstarken Bildern gehört er zu den wichtigen europäischen Malern. Der Schweizer Regisseur Christian Labhart widmet diesem Künstler mit seinem Film eine stimmige Hommage. Labhart schildert Segantinis Vita in drei Kapiteln: "Werden. Sein. Vergehen." Dabei verzichtet er auf kunsthistorische Exkurse und bietet auch keine kommentierenden Kunstexperten. Stattdessen liest der Schauspieler Bruno Ganz aus Segantinis Aufzeichnungen und die Schauspielerin Mona Petri aus Asta Scheibs Segantini-Roman "Das Schönste was ich sah". Die Verbindung von Naturaufnahmen, Gemälden, gesprochenem Wort und Klangräumen ist eine Expedition ins Segantini-Universum. Sie wird unter anderem geschaffen vom exzellenten Kameramann Pio Conradi und dem Violinisten und Komponisten Paul Giger mit dem Carmina Quartett.

Die Vorführung im Filmstudio Eichstätt am Donnerstag, 21. September, beginnt um 20.15 Uhr. Der Eintritt kostet neun Euro, ermäßigt acht Euro. Auch die weiteren Filme der Akzente-Reihe beschäftigen sich mit Bildern von Mensch und Welt. Zu sehen sind unter anderem am 26. Oktober "Western" (Deutschland/Bulgarien 2017), am 16. November "Körper und Seele" (Ungarn 2017) und am 14. Dezember "Marketa Lazarová" (Tschechoslowakei 1967). Das Kooperationsprojekt "Akzente" wird getragen von Filmstudio, KulturForum, Medienzentrale des Bistums Eichstätt und engagierten Cineasten.