Wie steht es um die langfristige Perspektive des Ledvance-Werks in Eichstätt? Die IG Metall sieht den angekündigten Personalabbau keineswegs in Stein gemeißelt: "Der ist volumenabhängig", wie es heißt..
Wie steht es um die langfristige Perspektive des Ledvance-Werks in Eichstätt? Die IG Metall sieht den angekündigten Personalabbau keineswegs in Stein gemeißelt: "Der ist volumenabhängig", wie es heißt.
Knopp
Eichstätt
"Wir versuchen, den Personalabbau zu verhindern", so Bernhard Stiedl von der IG Metall Ingolstadt.

 

Der Blick richte sich zunächst einmal aufs kommende Jahr, so Stiedl im Gespräch mit unserer Zeitung: Da sollen 30 Stellen abgebaut werden. Das soll durch die normale Fluktuation und ohne betriebsbedingte Kündigungen über die Bühne gehen, versichert der Gewerkschafter. Aber auch das sei noch längst nicht in Stein gemeißelt - ebenso wenig wie der geplante Stellenabbau bis 2021: "Der ist volumenabhängig", betont Stiedl. Sprich: Je höher die Auslastung des Werks, umso weniger tief fielen die Einschnitte aus.

Hofft auf das Zukunftskonzept: Bernhard Stiedl von der IG Metall..
Hofft auf das Zukunftskonzept: Bernhard Stiedl von der IG Metall.
Chloupek
Eichstätt

Dafür müssten natürlich neue Produkte her - auch jenseits von LED: "Der Lichtmarkt besteht nicht nur aus LED", sagt Stiedl. Es seien nun die Entwickler gefragt. Das Werk in Eichstätt habe schon oft genug seine Innovationskraft bewiesen. Und auch seine Konkurrenzfähigkeit, indem hier Lampen kostengünstiger produziert würden als in China. Insofern gebe es einen "Hoffnungsschimmer", zumal auch "ein klares Bekenntnis der Unternehmensleitung für den Standort Eichstätt über 2021 vorliegt".