Eichstätt: "Historischer Tag"
Die beiden Initiatoren des Filmfests Daniela Märkl und Bruno Fritzsche haben gut lachen: Schon im Vorfeld waren alle Karten zu den einzelnen Vorführungen vergriffen. - Foto: Bartenschlager
Eichstätt

Doch schon, bevor die Gäste im Saal des Filmstudios Platz genommen hatten, hat das Filmfest einen großen Erfolg verzeichnet: Alle Tickets waren bereits im Vorfeld vergeben.

Das freute natürlich in erster Linie die beiden Organisatoren Daniela Märkl und Bruno Fritzsche, die das "Non-Profit-Projekt" initiiert hatten. Der Eintritt ist frei; das Festival finanziert sich über Spenden und auch Sponsoren gibt es. Kinobetreiber Ralph Feigl beispielsweise stellte Saal und Equipment kostenlos zur Verfügung. Andererseits müssen die Veranstalter für die Filme keine Vergütung zahlen. Als einen "historischen Tag" bezeichnete Moderator Michael Grassl bei seinen einführenden Worten die Veranstaltung, die das kulturelle Leben in der Domstadt sicher bereichern wird.

An zwei Tagen, Donnerstag und Freitag, gibt es am Nachmittag jeweils einen Block mit fünf Kurzfilmen sowie Spiel- und Dokumentarfilme. An jedem Tag ist ein Gespräch mit einem Regisseur vorgesehen. Ferner ist ein Publikumspreis ausgelobt: Die Zuschauer entscheiden, welcher Kurzfilm bei ihnen den größten Eindruck hinterlassen hat. Höhepunkt dürfte am heutigen Freitag die Verleihung der "Goldenen Altmühl" sein. Das Filmfest soll keine Eintagsfliege sein. Märkl und Fritzsche schmieden bereits an Plänen für das nächste Jahr. Einen Tipp haben sie schon bekommen: Sie sollen den roten Teppich ausrollen, der heuer noch fehlte.