Mittwoch, 23.05.2012 |

 

02.02.2012 21:24 Uhr | 223x gelesen
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Freude über "Sibirische Kälte"


Bild: Freude über

Eichstätt (EK) Wenn Dean Martins Lied „Winter Wonderland“ im Radio läuft, springt das Kopfkino an: Verschneite Berge, klirrende Kälte und Schneekristalle, die im gleißenden Sonnenlicht um die Wette funkeln. Dieses Winterparadies gibt es auch vor den Toren Eichstätts – das Wetter spielt derzeit mit.


Eichstätt: Freude über "Sibirische Kälte"
 
Zwar muss Lars Bender, Leiter des Eichstätter Fremdenverkehrsbüros, eingestehen, dass das Altmühltal im Sommer durchaus mehr Vorzüge als in der kalten Jahreszeit bietet. „Aber die Stadt hat auch im Winter einen großen Charme“, sagt der 45-Jährige.

 

Für Polarerprobte

Kulturell sei Eichstätt im Winter ohnehin gesegnet. Doch auch wenn die Radwege vereist oder verschneit sind und eine Kanutour auf der Altmühl nur etwas für „Polarerprobte“ ist, wie Christoph Würflein vom Naturpark Altmühltal feststellt, gebe es genügend Möglichkeiten, sich in der freien Natur zu erholen – oder sich sportlich auszutoben (siehe Kasten).

Für „Brettlfans“ gibt es zahlreiche Skilifte und Pisten. „Auch wenn man das natürlich nicht mit den Alpen vergleichen kann, aber ich habe mich selbst gewundert, wie viele das sind“, sagt Würflein. Wer es etwas ruhiger angehen lassen will, schnappt sich seine Langlaufski. Und wer lieber die Kufen anschnallt, der kann auf den Weihern und Seen Schlittschuhlaufen. Als Geheimtipp nennt Würflein Wanderungen auf den Wacholderheiden.

 

„Kälte aus Sibirien“

Vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Und das tut es in diesen Tagen. „Wir wissen schon, dass wir davon schon sehr abhängig sind“, gesteht Würflein. Aber jetzt gerade klappt es mit den wintersportlichen Aktivitäten. Schnee ist da, jetzt ist die Kälte dazu gekommen. Laut Wetterbericht soll das Wetter im Raum Eichstätt überwiegend heiter sein, wobei das Thermometer auf bis zu minus 16 Grad Celsius sinken kann; auch tagsüber wird sich das Quecksilber auf etwa minus sieben Grad einpendeln. Auf die „Kälte aus Sibirien“ freuen sich Würflein und Bender schon länger: „Wenn Schnee liegt, ist auch Eichstätt ein Winterwunderland“, sagt Bender.

 


Von Julian Schultz
 
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