Eichstätter Filmfest
Die beiden Initiatoren des Eichstätter Filmfestes Daniela Märkl und Bruno Fritzsche gaben die Sieger des Awards "Die Goldene Altmühl" bekannt.
Edgar Mayer
Eichstätt
Im russisch-französischen Drama kehrt ein junger Mann namens Maxim nach einer gefühlten Ewigkeit in seine alte Heimat zurück, um seine schwer kranke Mutter zu besuchen. Dabei stößt er auf seine Halbschwester Marie-Louise, mit der er sich trotz Sprachbarriere und nur flüchtiger Bekanntheit in der Notsituation zusammenraufen muss.

Der Kurzfilm zeigt die unbeschwerliche Lebensphase eines jungen Paares, das sich glücklich wähnt, bis beim 28-jährigen Marc Multiple Sklerose diagnostiziert wird. Dies erschüttert sein Leben in allen Bereichen, aber insbesondere die Beziehung zu seiner 23-jährigen Freundin Anja.

Am Samstag startet das Filmfest um 12 Uhr mit Kurzfilmen, ab 14 Uhr beginnen die Vorträge, zunächst mit einer Lesung und Diskussionsrunde mit Joana Osman (Beginn: 14 Uhr). Joana Osman ist Mitbegründerin der israelisch-palästinensische-iranischen Friedensbewegung „The Peace Factory“ und setzt sich für den Dialog zwischen Menschen aus Konfliktregionen ein.

Nicht minder interessant dürfte im Anschluss die Vorstellung des Bildbandes und Diskussionsrunde mit Autor Lars Hering sein. Zehn Wochen lang hat der Dokumentarfilmproduzent 2013 im sächsischen Hoyerswerda gelebt und sich mit rasiertem Kopf und inkognito in die rechte Szene eingeschlichen. Dabei hat er seine Erfahrungen fotografisch dokumentiert.

Es schließen sich die Langfilme „Hotel Splendid“ (16 Uhr) , „Blechnarrisch“ (18 Uhr), ein Musik-Dokumentarfilm mit anschließendem Gespräch mit den Regisseuren Carolin Lorenz und Andreas Lindl, sowie um 20 Uhr „Ein Abend Ewigkeit“ an.

Am Sonntag starten die Vorführungen ab 14 Uhr mit Kurzfilmen und um 16 Uhr mit dem preisgekrönten Film „Journey to the Mother“.