Eichstätt: Faszinierende Klöster in Ladakh
Der reisefreudige Architekturphotograph Werner Prokschi hat die buddhistischen Klöster in Ladakh besucht und zeigt seine Werke nun in einer Ausstellung im Atelierhaus Günther Lang am Salzstadel. Zur Ausstellung gibt es auch einen Katalog mit etwa 100 Photgraphien und erläuternden Texten zu Ladakh. - Foto: Werner Prokschi
Eichstätt
Die Ausstellung zeigt nicht nur Photograpien verschiedener Klöster in dem Himalaya-Land, sondern gibt auch Informationen über Ladakh. Die Eröffnung mit Vernissage beginnt um 18 Uhr. Nach kurzen Ansprachen des städtischen Kulturbeauftragten Günther Köppel und des Hausherrn Günter Lang gibt Werner Prokschi eine Einführung in seine Ausstellung. Gegen 18.45 Uhr geht die Veranstaltung in das mit Musik von Rudi Trögl untermalte gemeinsame Sommerfest der Galerie Lang, der Architekten im Krebshaus und des Ingenieurbüros Schneider über.
 

Ladakh, auch Klein-Tibet genannt, liegt im äußersten Norden Indiens im Himalaya und grenzt direkt an Tibet. Seit jeher bestehen durch Handelsbeziehungen wie durch den Buddhismus eine Verflechtung beider "Länder". Im Gegensatz zu Tibet hat das ehemalige Königreich Ladakh und seine Klöster in der Vergangenheit zwar Plünderungen, jedoch keine größeren Zerstörungen erfahren. Bei der Ausstellung folgt der Besucher einer Reise entlang des Indus vom Kloster Lamayuru über das Hauptzentrum Leh bis zum Kloster Hemis. Im Mittelpunkt steht die Architektur der im Durchschnitt auf 3500 Metern Höhe gelegenen buddhistischen Bergklöster dieser Region, gezeigt werden aber auch die Bewohner.

Werner Prokschi, geboren 1965 in Ingolstadt, studierte an der TU München Architektur und an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Heritage Conservation/Denkmalpflege. Parallel zu seinem Beruf als Architekt arbeitet er seit über 13 Jahren als Architekturphotograph. Dies, und seine Reisefreudigkeit führten ihn in den Himalaya zu den Bergklöstern nach Ladakh, dessen gewachsene Kultur, Urtümlichkeit und die Authentizität der Architektur ihn in ihrer rauen, fast schon lebensfeindlichen Umgebung faszinieren.