Dieses Mal galt es, über die Übernahme von Kosten zu befinden.

Bekanntlich hatte die Stadt Ingolstadt und die INVG auf eigene Initiative vor zwei Jahren eine kleinere Version des Regionaltarifs gestartet und dabei auch die Bahn ins Boot geholt. Die für das Unternehmen entstehenden Verluste durch den einheitlichen Tarif hat 2015 und 2016 die Stadt Ingolstadt übernommen. Für das Jahr 2017 ist bislang ein Defizit von etwa 40 000 Euro allein für das Gebiet des Landkreises Eichstätt entstanden. Wie Christian Geyer vom Sachgebiet ÖPNV und Landrat Anton Knapp erläuterten, ist es notwendig, dass diese Gelder übernommen werden, um die Bahn auch in der Gesamtlösung des Gemeinschaftstarifs mit an Bord zu haben. "Es wäre fatal, jetzt zu sagen, wir steigen aus", sagte Geyer. Man wolle sich aber nicht vor der Finanzierung drücken, sagte der Landrat.

Der Kostenübernahme hat der Kreisausschuss zugestimmt - allerdings unter einem Vorbehalt: Der Einheitstarif muss zum 1. September 2018 eingeführt werden. "Sonst gibt das keinen Sinn", sagte der Landrat. Auch die anderen beteiligten Landkreise Pfaffenhofen und Neuburg-Schrobenhausen müssen ähnliche Beschlüsse fassen.