Eichstätt: Austausch mit Papst Franziskus
Papst Franziskus begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Fachtagung zu Flucht und Migration persönlich - darunter auch die Geschäftsführerin des Zentrums Flucht und Migration an der KU, Dr. Julia Devlin. - Foto: L'Osservatore Romano
Eichstätt

Das Zentrum Flucht und Migration der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) war mit Geschäftsführerin Dr. Julia Devlin bei der Konferenz vertreten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gründeten zum Abschluss des Symposiums ein Netzwerk zum Themenkomplex der Verantwortung für Geflüchtete.

In einer Ansprache an die Delegierten rief Papst Franziskus die katholischen Universitäten dazu auf, Vorurteile und Ängste gegenüber Flüchtlingen zu erforschen und Migranten bei der Eingliederung ins Bildungssystem zu helfen. Er betonte dabei die Bedeutung der die Bereiche Forschung und Lehre sowie die Notwendigkeit eines Transfers in die Gesellschaft.

All diese Aspekte vereint das Zentrum Flucht und Migration (ZFM) der KU: Es beschäftigt sich mit Ursachen und Auswirkungen von Flucht und Migration, vermittelt Studierenden der Katholischen Universität berufsbezogene und interkulturelle Kompetenzen, unterstützt Geflohene durch konkrete Bildungsangebote, bietet Lehrenden eine Plattform und fördert bei diesem Thema den Dialog zwischen Wissenschaft, Lehre und Praxis.

Die ZFM-Geschäftsführerin Julia Devlin zeigte sich beeindruckt von der Begegnung mit Papst Franziskus - er hatte sich nach seiner Ansprache vor den Delegierten noch die Zeit für einen persönlichen Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern genommen. "Papst Franziskus hat sich sichtlich gefreut, jemanden von der KU begrüßen zu können und unterhielt sich kurz auf Deutsch mit mir", berichtete die ZFM-Geschäftsführerin von der Konferenz. In seiner Ansprache habe der Papst bewegende Worte gefunden, die die Universitäten auf ihre christlichen Verpflichtungen für Flüchtlinge und Migranten hinweisen, sagte sie weiter.