Mit den Funktionen der angebotenen Softwarelösungen seien die Anwender zwar weitgehend zufrieden. Jedoch gebe es noch Nachholbedarf bei Flexibilität und Bedienerfreundlichkeit der Programme. Darüber hinaus seien erst 68 Prozent der befragten Leitungskräfte und IT-Verantwortlichen mit ihrem eigenen Kenntnisstand zufrieden. Eine Auseinandersetzung mit der eigenen IT-Strategie finde in Leitungsgremien zudem nur selten statt.

Erstmals untersuchte der IT-Report auch das Thema Telefonie. Hier zeige sich ein sehr durchwachsenes Bild: Alte und neue Technologien halten sich die Waage, jedoch werden moderne Formen der Kombination von Telefonie und Computer bislang eher selten genutzt.

Geradezu euphorisch zeigen sich die befragten Anbieter von Branchensoftware. Dem entsprechen auch die Fakten: Sowohl die durchschnittliche Zahl der in der Sozialwirtschaft ausgestatteten IT-Arbeitsplätze als auch die Umsätze steigen seit einigen Jahren. Deutlich ausbaufähig seien jedoch Funktionen, die für den digitalen Wandel in der Branche benötigt werden: Zugänge für Klienten oder deren Angehörige zur Branchensoftware bieten erst 20 Prozent, und nur 24 Prozent stellen ihre Software komplett browserbasiert bereit. Weiter ist der Markt schon bei Mobil- und Cloudlösungen: Sie werden von 64 beziehungsweise 70 Prozent der teilnehmenden Firmen angeboten.

Der IT-Report kann für 68 Euro bezogen werden (Kontakt: christine.vetter@ku.de). Weitere Informationen unter www.sozialinformatik.de.