Eichstätt: 18 Regentage und trotzdem ziemlich trocken
Die Sonne kämpfte sich wie hier mit Blick auf Notre-Dame und die Willibaldsburg im November nur selten durch den zähen Nebel des Altmühltals. - Foto: Chloupek
Eichstätt

Ein Blick in die Monatsstatistik der agrarmeteorologischen Messstation in Langensallach bestätigt das Empfinden vieler Eichstätter: Mit 3,2 Grad Celsius lag dieser November nur leicht über dem vieljährigen Mittel (3 Grad), das der Deutsche Wetterdienst aus den Eichstätter Daten der Jahre 1961 bis 1990 errechnet hat. Es gab insgesamt acht Frosttage, an denen das Tagesminimum null Grad erreichte, und einen Eistag, an dem das Tagesmaximum nicht über null Grad hinausgekommen ist. Der kälteste Tag war der 14. November, ein Dienstag, an dem die Temperaturmessanzeige auf minus 2,9 Grad Lufttemperatur und minus 3,8 Grad Bodentemperatur gesunken ist. Der mildeste Tag war der 24. November, ein Freitag, mit spätherbstlichen 12,2 Grad.

Trotz der insgesamt 18 Regentage blieb die Gesamtniederschlagsmenge mit 53 Millimetern um 7,7 Prozent oder 4,4 Millimeter unter dem vieljährigen Mittel (57,4). Und auch bei den Sonnenstunden lag dieser November mit 40 Stunden um deutliche 18 Prozent oder 8,8 Stunden unter dem vieljährigen Mittel eines durchschnittlichen Novembers (48,8).

Überwiegend nasskalt, windig, matschig, ungemütlich zeigte sich nun auch die erste Dezemberwoche, gestern kam immerhin schon einmal die Sonne raus. Wenn man der Vorhersage der Wetterstation Glauben schenken möchte, dann kündigt sich pünktlich zum zweiten Advent neuer Schneefall an: Am Wochenende noch ohne Sonne, ab Montag soll dann voraussichtlich zwischen den Schneeschauern auch wieder etwas Sonne durchspitzen - bei eisigen zweistelligen Minustemperaturen.