In einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderates wurde eine gemeinsame Stellungnahme des Gremiums formuliert, die mit 10:2 Stimmen verabschiedet wurde. Bürgermeister Johannes Schneider hat den Beschluss nun öffentlich gemacht: "Die Gemeinde Egweil schätzt das Wirken von Pater Johannes, respektiert aber die personelle Entscheidung des Bischofs von Eichstätt. Aufgrund der vorherrschenden offenen Fragen bittet die Gemeinde Egweil aber um eine öffentliche Darstellung des Sachverhaltes.

Diese öffentliche Veranstaltung soll zum einen die Beweggründe vonseiten des Bistums darlegen, aber auch die Fragen der Bevölkerung beantworten." Diesem Wunsch war das Bistum am Wochenende auch bereits nachgekommen: Wie berichtet, ist ein Brief des Generalvikars in den Kirchen verteilt worden.

Bürgermeister Schneider informierte in der jüngsten Gemeinderatssitzung das Gremium zudem über den aktuellen Sachstand zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan von Michael und Verena Gumpert in der Unteren Straße. Der Vorvertrag dazu ist bereits unterschrieben, der städtebauliche Vertrag liegt noch nicht vor. Ein notwendiges Bodengutachten wurde von Gumpert beauftragt. Sobald dieses vorliege, könne man die Abwassersituation klären, erklärte Schneider. Da aber nicht alle Unterlagen beisammen waren, soll das weitere Vorgehen in einer der kommenden Sitzungen besprochen werden.

Wie bereits beschlossen wurde auch die Umrüstung der Straßenleuchten auf LED weiter verfolgt. Schneider legte dem Gemeinderat das Angebot der Main-Donau-Netzgesellschaft vor. Die Umrüstung aller 120 Straßenlaternen soll im April und Mai gleichzeitig mit der Wartung stattfinden. Der Gemeinderat nahm das Angebot einstimmig an. Schneider gab zudem bekannt, dass die Gemeinde 2018 Schlüsselzuweisungen in Höhe von 260 420 Euro vom Freistaat Bayern erhält.

Die Firma Hirsch Hoch- und Tiefbau möchte auf ihrem Betriebsgrundstück in Egweil ein Zementsilo und Lagercontainer errichten. Beiden Anträgen wurde einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt.