Dietfurt: Prächtiger Glitzerglanz
Für die Kinder ist garantiert der Besuch vom Nikolaus der Höhepunkt. - Foto: Hradetzky
Dietfurt

Wie in jedem Jahr darf auch der stattliche Christbaum, eine riesige Tanne, vor dem Rathaus nicht fehlen.

Der Weihnachtsmarkt in der Sieben-Täler-Stadt ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte des Umlandes. Er besitzt Tradition und erfreut sich großer Beliebtheit. Von diesem Markt wird in der Chronik schon berichtet - allerdings trug er damals den Namen Thomas-Markt. Im Laufe der Zeit wurde der Markttag an einem Sonntag gehalten, der in der Zeit der Frauenoktav fiel. Die Frauenoktav wird im Dezember im Franziskanerkloster gefeiert. Da im Dezember keine verkaufsoffenen Sonntage stattfinden dürfen, wurde der Weihnachtsmarkt auf den letzten Sonntag im November vorverlegt. 

Auch in diesem Jahr sind wieder allerhand Fieranten mit ihren Produkten vor Ort. Honigseifen, Spielwaren, Haushaltswaren, Weihnachtskarten, Selbstgebasteltes, Kränze und Dekorationsgegenstände - die Auswahl ist wie immer groß.

In den Einzelhandelsgeschäften finden die Besucher an diesem verkaufsoffenen Sonntag sicherlich wieder passende Geschenke. Wie wäre es mit einem kuscheligen Pullover oder warmen Winterschuhen? Das Christkind lässt nicht mehr lange auf sich warten, und der Weihnachtsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag bietet die ideale Möglichkeit, noch rechtzeitig und ohne Stress die Geschenke zu besorgen.

Mit fröhlichem Glöckchenklingeln kündigt sich die Kutsche mit dem Nikolaus an, den die Kinder schon sehnsüchtig erwarten. Auch diesmal hat der Gewerbeverein dafür gesorgt, dass der heilige Nikolaus zu den Kleinsten kommt. Am Stand der Kolpingjugend duftet es wieder köstlich: Sie verwöhnt bei der Kälte ihre Besucher mit heißen, feinen Waffeln.

Zur Dämmerstunde können die Besucher den Weihnachtsmarkttag besinnlich ausklingen lassen: Auch in diesem Jahr findet um 19 Uhr in der Dietfurter Klosterkirche wieder ein Taizé-Gebet zum Ende des Kirchenjahres und zur Einstimmung auf die Adventszeit statt.