VfB-Vorsitzender Thomas Hein und Vorstandsmitglied Fred Pfaller, zuständig für die Ticketverteilung bei diesem speziellen Spiel, rechnen vor, warum am Ende im freien Verkauf des VfB nur 600 Karten zur Verfügung stehen.

Der Gastverein, die Löwen aus München, bekommen 550 Tickets für ihre Fanclubs. Alle Dauerkartenbesitzer des VfB haben natürlich ihren Platz. Für Bayerns Schiedsrichter (quer durch alle Klassen) werden laut Reglement 100 Tickets reserviert. Mitgezählt werden sämtliche Medienvertreter und Vereinsfunktionäre. Wie bei allen Spielen der Ersten Mannschaft haben die Kinder und Jugendmannschaften von VfB und JFG freien Eintritt, werden aber mitgezählt - allein die Spielgemeinschaft in der JFG sind 200 Mitglieder, die natürlich allesamt zu diesem Top-Spiel kommen werden. Alle Ordner, jeder Security-Mann wird mitgezählt.

Alle Spieler der Ersten Mannschaft (Hein: "Für die ist es das Spiel des Lebens") können für Freunde und Familie eine kleine Anzahl von reservierten Karten kaufen. Dasselbe gilt für VfB-Funktionäre. "Das sind alles Kaufkarten", betont Hein. "Da ist keine einzige Freikarte dabei." Und das gilt ausdrücklich auch für die Sponsoren des VfB: Die können Karten aus einem Pool kaufen - und die gehen natürlich ganz überwiegend an Eichstätter Fußballfans. Aber es bleiben tatsächlich nur 600 Tickets für den freien Markt, übrigens ausschließlich Stehplätze. Sehr zum Bedauern des VfB, der aus gutem Grund lange, aber vergeblich versucht hatte, dieses Top-Spiel in das 5500 Besucher fassende Ingolstädter ESV-Stadion zu verlegen.