Er gehört mit Kaspar Meixner, Xaver Lindacher und Erhard Schneider zu den letzten vier Denkendorfer Veteranen des Zweiten Weltkriegs. Alle vier sind heute über neunzig Jahre alt.

Hochmuth rückte bereits mit 17 Jahren im Herbst 1944 nach Trier zur Ausbildung als Fallschirmjäger ein. Schon bald darauf kam seine Einheit an die Front nach Frankreich und wurde in der Normandie bei Cherbourg an der Atlantikküste eingesetzt. Dort verletzte ein Splitter seinen rechten Arm schwer und er kam in das Lazarett Bairen. Wie sich später herausstellte, war der Führer des Lazarettzuges sein Vater Andreas. Am 15. August 1945 wurde Hochmuth aus der Gefangenschaft in seinen Heimatort Schönbrunn entlassen. Nach dem Krieg ging Hochmuth zu Audi. Dort war er unter anderem über viele Jahre für die Durchführung der Betriebsratswahlen verantwortlich.