Nach einem informativen Vortrag über die Finanzen der Gemeinde, Schule, ISEK und durchgeführte wie geplante Maßnahmen konnten die zahlreich erschienenen Bitzer Bürger ihre Fragen stellen.

So wurde die Haltestelle der RBA (Regionalbus Augsburg) in Richtung Dörndorf angesprochen. Hier würden einzelne Autofahrer den haltenden Bus über den Kirchplatz - vorbei an der Schulbushaltestelle - überholen. Diese doch gefährlichen Manöver wurden aufgezeigt und darum gebeten, mit der RBA Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Forster teilte mit, dass auch in Dörndorf der Bus überholt werde, obwohl er in einer Verkehrsinsel halte. Uneinsichtige Autofahrer führen dann als "Geisterfahrer" links von der Verkehrsinsel vorbei. Der Hinweis, dass es durchaus den Anschein habe, dass sich erst etwas tue, wenn etwas Schwerwiegendes wie in Dörndorf vor mehreren Jahren, passiert ist, wurde dementiert. Vorschläge, wie in Bitz die Situation entschärft werden könnte, hat die Bürgermeisterin mitgenommen.

Einem Bitzer waren in der Erntezeit die Straßen zu schmutzig. Er reklamierte, dass sich die Gemeinde da zu wenig gekümmert habe. Ein Mitarbeiter des Bauhofs wies darauf hin, dass die Gemeinde an der Staatsstraße nicht mal ein Verkehrsschild aufstellen dürfe. Forster teilte mit, dass die Reklamationen an das Straßenbauamt als zuständige Stelle weitergeleitet wurden.

In ihrem Vortrag hatte Claudia Forster die geplanten Radwege vorgestellt. Auf Nachfrage teilte sie mit, dass die bisherigen Planungen für einen Radlweg nach Winden an den Grundstücksverhandlungen gescheitert seien.

Der Windschutz auf den Bitzer Fluren wird von der Gemeinde zurückgeschnitten. Zu wenig, wie eine Wortmeldung anmerkte. An der Straße vom Dörndorfer Kreisel in Richtung Dörndorf steht ein Mast mit elektronischen Geräten. Die Mutmaßungen, worum es sich dabei handeln könnte, waren abenteuerlich. Forster klärte auf, dass es sich hier um eine Anlage für Temperaturmessungen handle. Das Straßenbauamt würde so die Gefährlichkeit der Kreiselzufahrt im Winter wegen überfrierender Nässe besser einschätzen können.

Nachdem auch noch fehlende Schmutzfangkörbe in Straßengullis und alternative Kindergartenbeförderungen angesprochen und ausdiskutiert wurden, beendete die Bürgermeisterin die diesjährige Veranstaltung in Bitz.