Wolfsbuch: Martinsspiel und Lichterzug
Habe ich nicht eine schöne Laterne? Die Wolfsbucher Kindergartenkinder haben sich vor dem Hochaltar zum Lichtertanz aufgestellt (links). Beim Familiengottesdienst der Pfarrgemeinde Wolfsbuch durfte freilich das Martinsspiel nicht fehlen (rechts). - Fotos: Patzelt
Wolfsbuch

Danach folgte das bekannte Martinsspiel mit dem Teilen des Mantels für den armen Bettler. Mit ihren Orff-Instrumenten begleiteten die Kinder das Lied "Wie Sankt Martin will ich werden, wie Sankt Martin möcht' ich sein". Romana Herrler las eine Stelle aus dem Evangelium, bei der ebenfalls das Licht im Mittelpunkt stand. In ihren Fürbitten gedachten die Kinder allen, die in Not sind. Zum Lied "Lichtlein, mein Lichtlein" zeigten die Kleinen einen Lichtertanz. Den anschließenden Lichterzug zum historischen Pfarrstadel führte Martin hoch zu Ross an. Im Pfarrstadel ließen sich Kinder und Eltern kleine Köstlichkeiten und warme Getränke schmecken.

Auch die Pfarrgemeinde Wolfsbuch feierte den Martinstag. Bereits am Laternenzug beteiligten sich viele Kinder mit ihren Eltern. Dabei durften die traditionellen Lieder wie "Ich geh mit meiner Laterne" oder "Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind" nicht fehlen. In der Andreaskirche fand anschließend ein Familiengottesdienst statt, den das Liturgieteam vorbereitet hatte. In die Rolle des heiligen Martin schlüpfte Jonas Voreck, Bastian Braun übernahm den Part des Bettlers und Elias Voreck trat als Diener auf. Den strengen Kaiser mimte Kilian Deisenrieder und Franziska Pöppel erzählte die Martinslegende. Max Wolfsmüller, Sina Obermeier und Lukas Zanner stellten das Volk dar. Zum Schluss gab es für jedes Kind Hefe-Martinsgänse, gesponsert von der Grundschule Pondorf. Eine Zählung ergab 180 Besucher des Gottesdienstes.